So stärken Sie Ihre Knochen

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch
So stärken Sie Ihre Knochen

Wussten Sie, dass Kräuter, grünes Gemüse und auch Käse ideale Lebensmittel für stabile Knochen sind? Und dass eine Runde um den Block Ihr Vitamin-D-­Konto erhöhen kann? Werden Sie aktiv und tun Sie Ihren Knochen etwas ­Gutes. Wie das geht, erklären wir Ihnen hier. Und damit Sie direkt im ­neuen Jahr starten können, finden Sie auf den nächsten Seiten passende Rezepte für Gerichte, die lecker schmecken und gleichzeitig gesund für Ihre Knochen sind.

Stabile Knochen sind lebenswichtig. Im Lauf des Lebens verändert sich ihre Struktur, und es kann zur Verminderung des Knochengewebes und damit auch zu einer Osteoporose kommen. So weit muss es nicht kommen, wenn Sie in jedem Alter für ausreichend Kalzium und auch Bewegung sorgen. Denn jeder noch so winzige Knochen des menschlichen Körpers braucht das Mineral Kalzium – ein Leben lang. Von Kindesbeinen an lässt sich aktiv etwas für den Aufbau von Knochenmasse tun.

Das geht über kalziumreiches Essen, Bewegung und tägliche Aufenthalte an der frischen Luft, teilweise auch über Vitamin-D-reiche Lebensmittel. Menschliche Knochen stellen ihre Arbeit nicht ein, sondern sind ständig in verschiedenen Zyklen von An-, Um- und auch Abbau beschäftigt. Etwa ab dem 20. Lebensjahr hören sie unter dem normalen Einfluss von Hormonen auf, in ihrer Länge zu wachsen. Diese Phase ist der Zeitraum, in dem ein Mensch ausgewachsen ist. Die maximale Knochenmasse ist ab dem 30. Lebensjahr erreicht. Etwa zehn Jahre später nimmt die Knochenmasse ganz natürlich mit den Jahren etwas ab.

Wer also in den ersten 30 Lebensjahren viel Knochenmasse aufgebaut hat, kann auch im Alter lange davon zehren. Doch auch jenseits der Dreißiger- und Vierzigerjahre ist es wichtig, Knochenmasse so gut es geht zu erhalten. Deshalb sind kalziumreiches Essen und Trinken ein Leben lang sehr wichtig. Erst wenn mehr als die altersmäßig übliche Menge an Knochenmasse abgebaut wird, kann sich daraus eine Osteoporose entwickeln.

Knochenfeinde – vermeidbare Risiken

Sie können aktiv vorbeugen, damit Osteoporose, die zu den Volkskrankheiten mit rund 8 Millionen Betroffenen hierzulande zählt, gar nicht erst ausbricht. Risiken für Knochenbrüche sind neben einer erblichen Veranlagung Hormonmangel, zum Beispiel im Zuge des Östrogenmangels in und nach den Wechseljahren und auch unter Antihormontherapie mit Aromatasehemmern nach einer Brustkrebserkrankung. Bewegungsmangel ist ebenfalls ein Risiko, zum Beispiel durch längere Bettlägerigkeit oder bei körperlichen Behinderungen. Eine Unterversorgung mit Kalzium, Vitamin K und D und Untergewicht sind weitere Gründe.

Ein über Jahre hinweg ungesunder Lebensstil, verbunden mit reichlich Alkohol, starkem Rauchen (über 20 Zigaretten täglich) und einseitiger Ernährung fördern Osteoporose. Dazu gehören kalziumarme, phosphatreiche und hochverarbeitete Lebensmittel oder auch immer wieder praktizierte, einseitige Diäten. Eine Wohltat für die Knochen sind dagegen Kalzium, Vitamin D und auch Vitamin K, ebenso wie Bewegung – dabei müssen es keine sportlichen Höchstleistungen sein. Zu empfehlen ist neben Alltagsbewegung auch Balancetraining. Zum Beispiel kann man täglich beim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Gymnastik, Gehen oder Kniebeugen auf einem Balancekissen bieten sich an.

Je öfter die körperliche Balance trainiert wird, desto mehr profitieren die Knochen und insgesamt die körperliche Stabilität – was wiederum eine optimale Sturzprophylaxe ist. Sie sehen, es muss also kein aufwendiges oder sehr schweißtreibendes Training sein, es reichen oft schon täglich zehn Minuten Übungen, um Knochen zu stärken. Wer dazu noch regelmäßig raus an die frische Luft zum Spaziergang geht oder mit dem Rad Alltagsbesorgungen macht, stärkt Knochen sowie Bewegungsapparat und tut Blutzucker, Gewicht und Stimmung etwas Gutes.

Kalzium, Vitamin K und D: Knochentrio

Essen Sie kalziumhaltige Lebensmittel am besten zu mehreren Mahlzeiten über den Tag verteilt. Das macht es dem Körper leichter, den Mineralstoff optimal auszunutzen. Das Mineral trägt dazu bei, dass die Knochen ihre Stabilität und Festigkeit behalten. Milch und Milchprodukte sind die besten natürlichen Kalziumlieferanten. Wer keine Milchprodukte verträgt, kann seinen Kalziumbedarf alternativ durch kalziumangereicherte Sojaprodukte oder vegane Milchalternativen wie Mandel-, Hafer-, Soja- oder Kokosdrinks ohne Zuckerzusatz decken. Wichtig ist auch die Auswahl von grünem Gemüse, Kräutern und ungewürzten Nüssen.

Fettlösliches Vitamin K ist wichtig im gesunden Knochentrio. Es trägt dazu bei, dass Knochen und auch Zähnen Kalzium aus dem Blut zur Verfügung gestellt wird. Es ist an der Bildung verschiedener knochenspezifischer Eiweiße beteiligt. Ein Mangel geht mit reduzierter Knochendichte und erhöhtem Risiko für Knochenbrüche einher. Besonders reich an fettlöslichem Vitamin K sind Kohl, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, grünes Blattgemüse und Milchprodukte.

Knochen stärken – Osteoporose entgegenwirken


So decken Sie täglich Ihr Kalziumkonto:
  • eine normal große Tasse fettarme Milch (185 mg Kalzium) plus
  • 1 Becher Joghurt natur (150 mg Kalzium) plus
  • 2 Scheiben Käse (480 mg Kalzium) plus
  • eine Portion grünes Gemüse wie Brokkoli (175 mg Kalzium) plus
  • ein halber Liter kalziumreiches ­Mineralwasser (75 mg Kalzium)

So decken Sie täglich Ihr Kalziumkonto (vegan und laktosefrei)

  • 1 Glas Sojadrink mit Kalzium­zusatz, ohne Zucker (240 mg Kalzium) plus
  • 1 Becher Sojajoghurt mit Kalziumzusatz, ohne Zucker (150 mg Kalzium) plus
  • 8 Walnüsse (55 mg Kalzium) plus
  • 1 Portion Fenchelgemüse (220 mg Kalzium) plus
  • 1 Portion grünes Gemüse wie ­Brokkoli (175 mg Kalzium) plus
  • 1 TL Petersilie (10 mg Kalzium) plus
  • ein Liter kalziumreiches Mineral­wasser (150 mg Kalzium)

Wählen Sie ­regelmäßig Lebensmittel wie:

  • Hering, Lachs oder Makrele
  • Hühnereier
  • Butter oder Margarine
  • Gouda
  • Milch und Milchprodukte
  • Pilze wie Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze
  • grünes Gemüse wie Kohl, Salat, Frühlingszwiebeln und Kräuter
  • 20 bis 30 g Nüsse ohne Zusätze wie Salz, Gewürze oder Panaden
  • kalziumreiches Mineralwasser mit mindestens 150 mg Kalzium pro Liter

Werden Sie aktiv – den Knochen zuliebe

  • Wichtig sind tägliche Gleichgewichtsübungen wie Einbeinstand oder Kniebeugen, z. B. auf weichem Untergrund.
  • Planen Sie täglich einen Spaziergang von 15 bis 30 Minuten ein.
    Bauen Sie bewusst mehr Bewegung in den Alltag ein, wie Radfahren und Treppensteigen.
    Gehen Sie, so oft es geht, nach draußen an die Luft.
    Tai-Chi, Trampolin- und Gymnastiktraining mit Gummibändern sind empfehlenswert.

Neben Vitamin K und Kalzium spielt das Sonnenvitamin D eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel. Damit genug Vitamin D produziert wird, braucht die Haut täglich Sonnenlicht. Mindestens 15 bis 30 Minuten sollte die Frischluftkur dauern. Allerdings kann es jetzt in der dunkleren Jahreszeit sinnvoll sein, ein Vit­amin-D-Präparat einzunehmen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Hausarzt. Mit höherem Alter kommt erschwerend hinzu, dass die Haut über Sonnenlicht immer weniger Vit­amin D bilden kann.

Seitens Vitamin-D-reicher Lebensmittel ist die Auswahl überschaubar: Hering, Makrele, Lachs, Thunfisch, Eigelb und mit Vitamin D angereicherte Margarine liefern das „Knochen-Lichtvitamin“ in nennenswertem Umfang. Deshalb lautet die Devise: ab nach draußen, sich bewegen und Licht tanken. Das ist nicht nur gut für die Vit­amin-D-Produktion. Die aktive Muskelkontraktion und die erlaufenen Wege haben einen bedeutenden Einfluss auf die Knochen­entwicklung und damit auf die Knochengesundheit. Ein täglicher kleiner Spaziergang beugt wunderbar einer Osteoporose vor. Auch Ihr Blutzucker, Blutdruck und das allgemeine Wohlbefinden werden dadurch besser.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (2) Seite 74-77

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 1 Stunde

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

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