Soja-Pasta mit Brokkoli-Thunfisch-Soße

2 Minuten

Soja-Pasta mit Brokkoli-Thunfisch-Soße

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Pasta mal anders“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 4/2022.


Zutaten für 2 Portionen:

1 Bund Lauchzwiebeln
1 Kopf Brokkoli
1 Päckchen rote Kresse
1 EL Olivenöl, 10 g
1 Dose Thunfisch in eigenem Saft
200 ml Sojadrink, ungesüßt
160 ml fettreduzierte Sahne, 7 % Fett
etwas Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss
200 g Spaghetti oder ­Fettuccine aus ­Edamame-Bohnen
etwas Salz und Wasser


Die Zubereitung:

Lauchzwiebeln putzen, waschen und in schmale Ringe schneiden. Brokkoli putzen und Röschen abteilen, kalt abbrausen und abtropfen lassen. Kresse mit einer Kräuterschere vom Kissen abschneiden, zur Seite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Lauchzwiebeln und Thunfisch darin anbraten. Mit dem Sojadrink und der fettreduzierten Sahne aufgießen, würzen und die Brokkoli-­Röschen dazugeben.

Alles 8 bis 10 Minuten auf kleiner Flamme garen und dabei die Soße etwas einkochen lassen.

In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen und die Edamame-Nudeln darin in 5 Minuten garen. Durch den hohen Eiweiß-­Gehalt der Pasta kann es im Topf etwas schäumen.

Nach Ende der Kochzeit die Edamame-­Nudeln auf einem Sieb abtropfen lassen und auf 2 Teller geben. Die Soße noch einmal abschmecken und auf die Pasta geben. Mit der ­Kresse garniert servieren.


Nährwert pro Portion ca.:

43 g Eiweiß
25 g Fett
13 g Kohlenhydrate (davon 2 g anrechnungs­pflichtig)
13 g Ballaststoffe
67 mg Cholesterin
2000 mg Natrium
659 mg Kalium
254 mg Phosphor
449 Kilokalorien
1796 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (4) Seite xx

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

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