- Ernährung
Spitzkohl-Hackpfanne mit Sellerie-Kartoffelpüree
2 Minuten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Essen & Bewegen – Gesund durch die Schwangerschaft“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 9/2020.
Zutaten für 2 Portionen:
½ Spitzkohlkopf
2 Zwiebeln
1 mittelgroße Sellerieknolle
3 mittelgroße Kartoffeln, 250 g
1 EL gekörnte Gemüsebrühe
1 EL Rapsöl, 10 g
250 g Rindergehacktes oder Veggiehack aus der Kühltheke
1 TL Pflanzenmargarine oder Butter, 5 g
etwas Salz
etwas frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss
Die Zubereitung:
Spitzkohl putzen, in Streifen schneiden und waschen. Zwiebeln abziehen, kalt waschen und fein würfeln. Sellerie putzen, waschen, in mittelgroße Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, kalt waschen und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Selleriestücken in einen Topf geben, so viel Wasser dazu, dass Sellerie und Kartoffeln leicht bedeckt sind. Einen Esslöffel Gemüsebrühe einrühren, aufkochen lassen und auf mittlerer Flamme garen.
In der Zwischenzeit Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel, Rinder- oder vegetarisches Hackfleisch darin anbraten, dann Spitzkohl dazugeben. Salzen, durchrühren und auf mittlerer Flamme garen. Etwas Wasser zugießen, damit nichts anbrennt. Immer wieder durchrühren und in 15 bis 20 Minuten garen. Noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen.
Gekochte Sellerie und Kartoffeln mit einem Stampfer zerdrücken, Margarine oder Butter einrühren. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Sellerie-Kartoffelpüree auf zwei Teller verteilen und das Spitzkohl-Hack daraufgeben.
Nährwert pro Portion ca.:
33 g Eiweiß
26 g Fett
37 g Kohlenhydrate (davon 19 g anrechnungspflichtig)
9 g Ballaststoffe
75 mg Cholesterin
181 mg Natrium
1 720 mg Kalium
404 mg Phosphor
514 Kilokalorien
2 056 Kilojoule
Anmerkungen zu den Rezepten:
Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).
Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (9) Seite 79
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße