Süße Tofukugeln mit Beerenfrüchten

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Süße Tofukugeln mit Beerenfrüchten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Raffiniert würzen wie in Asien“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 6/2016.

Zutaten für 2 Portionen:

100 g Tofu, natur
70 g Reismehl oder
Speisestärke
2 Spritzer flüssiger
Süßstoff
3 EL Pflaumenmus, 30 g
3 EL Sojasauce
30 ml Reiswein (Mirin)
1,5 TL Stevia-Streusüße
200 g Erdbeeren
150 g Heidelbeeren

Die Zubereitung:

Den Tofu in kleine Stücke schneiden und mit einem Pürierstab weiter zerkleinern. Dann 60 g des Reis- oder Stärkemehls und etwas flüssigen Süßstoff dazugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Das Pflaumenmus mit ein wenig Wasser glatt­rühren.

Aus der Tofumasse mit feuchten Händen 12 gleich große Kugeln formen, ein Loch in jede Kugel drücken, etwas Pflaumenmus hineingeben, dann die Öffnung so schließen, dass wieder eine Kugel entsteht (s. Abb. 1). Wasser in einem Topf erhitzen, die Kugeln hin­eingleiten lassen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten garziehen lassen.

Das restliche Reis- oder Stärkemehl in 50 ml Wasser auflösen. Sojasauce, Reiswein und Stevia zugeben, unter Rühren aufkochen, bis die Masse etwas dickflüssiger geworden ist (s. Abb. 2). Die Masse in eine Schüssel füllen und die Tofukugeln darin von allen Seiten wälzen (s. Abb. 3).

Erdbeeren putzen, waschen und vierteln. Heidelbeeren verlesen und waschen. Früchte mit den Kugeln in kleine Schalen geben und servieren.

Nährwert pro Portion ca.:

6 g Eiweiß
3 g Fett
1,5 g Alkohol
50 g Kohlenhydrate
(davon 45 g
anrechnungspflichtig)
7 g Ballaststoffe
0 mg Cholesterin
6 mg Natrium
277 mg Kalium
100 mg Phosphor
262 Kilokalorien
1 048 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (6) Seite 80

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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