Thunfisch auf Spinat-Zitronen-Risotto

2 Minuten

Thunfisch auf Spinat-Zitronen-Risotto

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Adventskalender: 24 gesunde Tipps für die Adventszeit“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 12/2021.


Zutaten für 4 Portionen:

2 Zwiebeln
2 Bio-Zitronen mit essbarer Schale
1 Kästchen Kresse
400 g Tiefkühl-Blattspinat, ­aufgetaut
2 EL Olivenöl, 20 g
300 g Risottoreis, trocken
2 EL gekörnte Gemüsebrühe
etwas frisch gemahlener Pfeffer
4 kleine Thunfischfilets, je 125 g
3 EL Parmesankäse


Die Zubereitung:

Zwiebeln abziehen, kalt waschen, fein würfeln. Zitronen heiß abwaschen, trocknen. Eine Zitrone vierteln, Fruchtfleisch herausschneiden, zur Seite legen. Die Schale in feine Streifen schneiden. Zweite Zitrone längs halbieren, vierteln, quer in Stücke schneiden. Kresse abschneiden, zur Seite stellen.

Aufgetauten Spinat auf einem Sieb ausdrücken, Spinatwasser in einem Litermaß auf 600 ml mit Wasser aufgießen. Einen Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen, Risottoreis kurz anschwitzen, mit Spinatwasser aufgießen. Gekörnte Brühe zugeben, aufkochen, auf kleiner Flamme 12 Minuten garen. Zitronenstückchen, -schale und Blattspinat dazugeben, weitere 12 Minuten garen. Mit einer Gabel öfter durchrühren.

In der Zwischenzeit Thunfisch kalt waschen, trocknen, Fruchtfleisch der Zitrone über den Fischfilets ausdrücken, salzen. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen, Thunfisch von beiden Seiten anbraten. Je nach Geschmack medium oder durchbraten und kurz warm halten.

Fertiges Risotto mit Pfeffer und Parmesan würzen, in tiefe Pastateller füllen. Den Thunfisch obenauflegen, mit der Kresse bestreut servieren.


Nährwert pro Portion ca.:

38 g Eiweiß
28 g Fett
67 g Kohlenhydrate (davon 57 g anrechnungspflichtig)
4 g Ballaststoffe
94 mg Cholesterin
188 mg Natrium
1250 mg Kalium
458 mg Phosphor
672 Kilokalorien
2688 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (12) Seite 78

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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