Tier oder Pflanze – welches Eiweiß ist gesünder?

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© Yulia Furman - AdobeStock
Tier oder Pflanze – welches Eiweiß ist gesünder?

Gehört ein Stück Fleisch für Sie täglich dazu? Oder sind Sie Flexitarier und verzichten öfter darauf? Stellt sich die Frage, ob tierisches oder pflanzliches Eiweiß besser für die Gesundheit ist.

Eiweiß ist seit einigen Jahren ein viel diskutierter Nährstoff. Es hat einen guten Sättigungseffekt und mit rund vier Kilokalorien weniger als die Hälfte an Energie als Fett. Ob es bevorzugt aus Lebensmitteln tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein soll, ist die Frage.

Viele Studien bestätigen besonders pflanzlichem Eiweiß ein gesundheitliches Plus. Es wird mit einer geringeren Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch weniger Diabetesfällen als tierisches Eiweiß assoziiert. Demnach leben Vegetarier und Veganer gesünder als Menschen, die viel und reichlich tierisches Eiweiß (viel Wurst und Fleisch) essen.

Es kann der Gesundheit bei Diabetes guttun, öfter mal das Stück Fleisch gegen vegetarische Alternativen zu tauschen. Beispiel Suppen und Eintöpfe: Es muss kein Speck und Schinken zum Anbraten hinein. Die Alternative: Zwiebeln in etwas Pflanzenöl anschwitzen. Hochwertiges Pflanzeneiweiß steckt z. B. in Hülsenfrüchten. Essen Sie also, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, jede Woche einen Eintopf mit Linsen, Erbsen oder Bohnen.

Statt Würstchen aus Fleisch gibt es heute in jedem Supermarkt vegetarische Bockwürstchen, die auch geschmacklich eine gute Wahl sind. So haben Sie Fleisch eingespart, ohne das Gefühl zu bekommen, darauf verzichtet zu haben. Auch in Aufläufen und bei Spießen lässt sich die Fleischmenge einfach und leicht reduzieren, ohne das Gefühl des völligen Verzichts.

Pflanzliches Eiweiß, zum Beispiel aus Soja, Lupinen, Hülsenfrüchten oder Getreide, ist also nicht nur besonders empfehlenswert, sondern versorgt den Körper zusätzlich mit sekundären Pflanzenstoffen und natürlichen Ballaststoffen. Und diese haben wiederum positive Auswirkungen auf den Blutzuckerverlauf. Es spricht also einiges dafür, öfter Lebensmittel mit pflanzlichem Eiweiß zu essen.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de

Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (12) Seite 9

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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