Tipps für die Single-Küche: Mit Genuss und Abwechslung Kochen für eine Person

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Tipps für die Single-Küche: Mit Genuss und Abwechslung Kochen für eine Person | Foto: Vasyl - stock.adobe.com
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Tipps für die Single-Küche: Mit Genuss und Abwechslung Kochen für eine Person

Viele Menschen leben allein, die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig fehlt in der Single-Küche die Abwechslung beim Kochen oder es wird überwiegend außer Haus gegessen. Doch wie lässt sich ohne großen Aufwand Variation in den Speiseplan bringen, die auch noch lecker und gesund ist? Dazu gibt es hier hilfreiche Tipps.

Hierzulande lebt in jedem fünften Haushalt ein Mensch allein. Insbesondere in Großstädten ist die Anzahl der Single-Haushalte hoch. Egal ob Jung oder Alt: Häufig bleibt beim Essen die Abwechslung auf der Strecke. Argumente wie „für mich allein zu kochen, lohnt sich nicht“ oder „ich habe keine Lust zum Single-Kochen und -Essen“ sind typisch. Manchmal mangelt es auch an Zeit und Interesse sowie fehlendem Küchen-Wissen.

Als Einzelperson auf leckeres und gesundes Essen zu verzichten, ist sehr schade. Denn selbst gekochte Mahlzeiten sind eine Wohltat für die Seele, die Blutzuckerwerte und den Körper insgesamt. Auch wenn es zunächst nach Aufwand klingt: Der Körper und auch der Geldbeutel profitieren von selbst gekochten Mahlzeiten. Sie sind meist fett-, zucker- und damit einhergehend auch kalorienärmer als Essen außer Haus sowie Fertig-Gerichte.

Auch der jeweilige Kohlenhydrat-Gehalt pro Mahlzeit ist leichter zu handhaben. Insbesondere bei Fertig-Gerichten ist dieser häufig schwierig einzuschätzen. Das wiederum kann zu schwankenden Blutzuckerwerten beitragen.

Die 5 besten Tipps zum Single-Kochen

  1. Mahlzeiten planen: Was gibt es in der Woche zum Frühstück, mittags und abends? Wie sieht die Wochenend-Planung aus?
  2. Was ist im Vorrat noch da, was muss verarbeitet werden (Ablaufdatum, Frische-Qualität usw.)?
  3. Angebote aus Handzetteln oder Internet-Angeboten der Lebensmittel-Händler nutzen
  4. Einkaufszettel schreiben und nicht hungrig einkaufen gehen
  5. Doppelte Menge kochen und eine Portion im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe aufbewahren

„Nein“ zu Fertig-Essen – „Ja“ zu Single-Mahlzeiten

Aufgrund der großen Anzahl an Ein-Personen-Haushalten entwickeln Lebensmittel-Hersteller immer wieder neue Kreationen, welche zum Kauf und Konsum anregen sollen. Fakt ist, dass drei von vier Fertig-Lebensmitteln Zucker enthalten. Dazu gesellen sich häufig minderwertige Fette und außerdem Zusatzstoffe, die im Grunde genommen dazu da sind, dass alles möglichst lange in Farbe, Form und Konsistenz bleibt.

Auch im Hinblick auf den Geschmack bleibt bei Fertig-Menüs das gewisse Etwas auf der Strecke. Sie sind meist sehr stark gesalzen, an Gewürzen oder besonderen Geschmacks-Nuancen fehlt es leider. Kein Wunder, denn die Gerichte sollen den Geschmack der Masse treffen. Außerdem sind sie im Vergleich zur selbst gekochten Mahlzeit teurer. Es spricht also alles dafür, auch im Einzel-Haushalt regelmäßig selbst zu kochen.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße