- Ernährung
Tipps für einen unbeschwerten Weihnachtsmarktbesuch
2 Minuten

Nun geht es wieder los und Groß und Klein freuen sich auf geselliges Beisammensein in festlich-romantischem Ambiente: Die Weihnachtsmarktsaison hat begonnen. Dazu gehören natürlich auch kulinarische Genüsse wie Glühwein und Punsch sowie süße und deftige Leckereien; für Menschen mit Diabetes haben wir deshalb einige Tipps parat, damit auch sie die vorweihnachtliche Zeit unbeschwert genießen können.
Denkt man an einen Weihnachtsmarktbesuch, tauchen vor dem inneren Auge süße und pikante, hochprozentige und heiße Köstlichkeiten auf wie gebrannte Mandeln, Plätzchen, Glühwein oder Punsch. Kaum einer schlendert über einen der zigtausend Märkte hierzulande, ohne seinen Gaumen kulinarisch zu verwöhnen.
Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, Kalorien, Kohlenhydrate und Alkohol im Blick zu halten – damit Sie Ihren Weihnachtsmarktbesuch so richtig genießen können:
Tipps zum Genuss von Glühwein und anderen alkoholischen Getränken
- Punsch, Glühwein oder Lumumba enthalten neben Alkohol reichlich Zucker und Kalorien.
- Vor und nach Glühwein und Co Blutzucker messen.
- Enthaltener Alkohol kann nach Stunden eine Unterzuckerung begünstigen.
- Evtl. nach dem Genuss Insulinmenge verringern und regelmäßig messen.
- Trinken in Maßen, praktisch ein Glühwein o. ä. ist empfehlenswert.
Zimtsterne und Co: durchschnittliche Kalorien- und Kohlenhydratgehalte pro Portion:
| Flammkuchen | 66 g KH | 738 kcal |
| Stollen | 49 g KH | 389 kcal |
| Früchtebrot | 27 g KH | 286 kcal |
| Germknödel | 51 g KH | 352 kcal |
| Crêpe Suzette | 28 g KH | 261 kcal |
| 1 Marzipankartoffel | 4 g KH | 25 kcal |
| 1 Stück Nougat | 7 g KH | 53 kcal |
| 1 Dominostein | 7 g KH | 50 kcal |
| 1 Elisenlebkuchen | 20 g KH | 166 kcal |
| 1 Heidesand | 4 g KH | 28 kcal |
| 1 Nussprinte | 12 g KH | 94 kcal |
| 1 Spekulatius | 6 g KH | 49 kcal |
| 1 Spritzgebäck | 5 g KH | 54 kcal |
| 1 Zimtstern | 7 g KH | 70 kcal |
Stollen und Plätzchen: Darauf kommt es an
- Wer Insulin spritzt, sollte sich vorab über den Kohlenhydrat- und Zuckergehalt der Weihnachtsleckereien informieren.
- Bei Typ-2-Diabetes spielen die Kalorien aus Stollen, Wurst und Co eine Rolle.
- Deshalb empfiehlt sich beispielsweise eine Leckerei als bewussten Genuss einzuplanen.
- Am besten nicht hungrig auf den Weihnachtsmarkt gehen.
- Optimal wäre am Tag des Besuchs und am Folgetag eine Extraeinheit Bewegung wie Walken, Spazieren, Joggen, Radfahren oder Schwimmen.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße