Tonis Tomatensuppe

3 Minuten

Community-Beitrag
Tonis Tomatensuppe

Kürbissuppe, Linsensuppe, Erbsensuppe, Kartoffelsuppe… Suppen könnte ich dauernd essen. Selbst bei warmem Wetter esse ich gerne Suppen. Jedoch mag ich dann lieber etwas „leichtere“ Suppen.

Zusätzlich spielt mein Blutzucker bei warmen Temperaturen gerne mal ein wenig Achterbahn. Da klappt es bei mir ganz gut, wenn ich nicht zu viele Kohlenhydrate esse und dadurch weniger Insulin benötige. Denn dann sind auch meine Werte stabiler. Dafür sind Suppen, die keine oder wenige Kohlenhydrate haben, perfekt geeignet. Und dürfen es doch mal ein paar Kohlenhydrate sein, dann gibt es ein frisches Baguette, Focaccia oder Ciabatta zur Suppe dazu.

Quelle: Antonia Ahlers

Bevor es das Rezept zu meiner liebsten Sommer-Suppe für euch gibt, lasst uns doch nochmal über den Diabetes sprechen. Schon öfter habe ich gehört und gesehen, dass bei manchen Diabetikern die Werte bei Wärme hoch- oder runtergehen. Bei mir selbst fahren sie eher Achterbahn bzw. können sie sich nicht richtig entscheiden, ob sie lieber im unteren oder oberen Bereich sein wollen. Den einen Tag ist es so und den anderen wieder anders oder es kommt beides an ein und demselben Tag vor. Daher habe ich unterwegs immer reichlich Traubenzucker und Saft dabei. Einfach für den Fall, dass sich auf einem Spaziergang oder Ausflug mal wieder ein Unterzucker anbahnt. Manchmal bleibt dieser aber auch aus und die Werte rasen nur so in die Höhe. Da hilft bei mir dann nichts anderes als viel trinken und immer wieder vorsichtig korrigieren. Vorsichtig ist hier das Zauberwort, damit es nicht in die andere Richtung umschlägt.

Quelle: Antonia Ahlers

Wie ist das bei euch im Sommer mit dem Blutzucker? Läuft er bei Wärme immer entspannt wie immer oder habt ihr auch mit einer Werte-Achterbahn, hohen oder niedrigen Werten zu tun?  Erzählt doch gerne mal.

Jetzt möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und verrate euch das Rezept zu meiner momentanen Lieblingssuppe. Es ist eine leichte, frische Tomatensuppe. Ihr könnt sie als leichtes Abendessen zubereiten oder als kleine Vorspeise. Sie kann pur gegessen werden, mit frischem Brot, Croutons oder einem Garnelenspieß. Lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Quelle: Antonia Ahlers

Tonis Tomatensuppe

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 350 ml Wasser
  • 100 g Tomatenmark
  • 800 g Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL italienische Kräuter
  • 1 geh. TL Gemüsebrühepulver
  • 100 g Sahne
  1. Die Zwiebel schälen und anschließend in Würfel schneiden.

  2. Den Knoblauch ebenfalls schälen und halbieren.

  3. Die Tomaten waschen und dann, je nach Größe, vierteln oder achteln.

  4. Das Olivenöl in einen großen Topf geben und erhitzen.

  5. Jetzt die Zwiebelwürfel im Olivenöl andünsten und zum Ende hin den Knoblauch dazugeben.

  6. Sobald die Zwiebelwürfel glasig sind, die Tomaten, Zucker, Tomatenmark und Kräuter dazugeben, alles gut durchrühren und kurz mit andünsten.

  7. Die Gemüsebrühe im Wasser auflösen und alles damit ablöschen.

  8. Nun die Suppe aufkochen und für 15 Minuten köcheln lassen.

  9. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

  10. Die Sahne zur Suppe geben und alles fein pürieren.

  11. Zum Schluss die Suppe abschmecken und zum Beispiel mit Baguette genießen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen!

Eure Toni


Hier gibt es noch mehr leichte Sommer-Suppen:

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Rezept: Glutenfreie Vanillekipferl

Weihnachten stellt Menschen mit Typ-1-Diabetes und Zöliakie vor besondere Herausforderungen, doch mit diesen glutenfreien Vanillekipferln wird die Adventszeit nicht zur Belastung, sondern zum Genuss.
Rezept: Glutenfreie Vanillekipferl

< 1 minute

Diabetes-Anker-Podcast: Wie funktionieren Hafer-Tage bei Typ-2-Diabetes und was bringen sie, Herr Dr. Keuthage?

Im Diabetes-Anker-Podcast erklärt Dr. Winfried Keuthage, wie das über 100 Jahre alte Konzept der Hafer-Tage bei Typ-2-Diabetes heute in angepasster Form funktioniert, wie sie auf den Blutzucker wirken, welche Vorteile Hafer darüber hinaus bietet und was hinter der von ihm entwickelten HAWEI-Methode steckt.
Diabetes-Anker-Podcast: Wie funktionieren Hafer-Tage bei Typ-2-Diabetes und was bringen sie, Herr Dr Keuthage | Foto: Dirk Michael Deckbar / MedTriX

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 15 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

Verbände