Trend-Label vegan auf pflanzlichen Lebensmitteln

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© GOCMEN - iStockphoto
Trend-Label vegan auf pflanzlichen Lebensmitteln

Auf der Gemüsepackung oder dem Marmeladenglas steht in großen Buchstaben VEGAN. Doch ist das hier nicht selbstverständlich? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Vegan, ohne Gentechnik, gluten- oder laktosefrei: Attribute, die heute auf vielen Lebensmitteln zu finden sind. Bei einigen fragt man sich, warum das jetzt plötzlich auf dem Etikett steht: Sind sie denn nicht von Haus aus ohne Gentechnik und Co.? Doch teils ist es sinnvoll, dies auf Produkten auszuloben. Es gibt Verbrauchern Sicherheit bei der Auswahl. Ein typisches Beispiel dafür ist Marmelade oder Konfitüre.

Honig und Butter sind nicht vegan

Industriell hergestellter Fruchtaufstrich, Marmelade oder Konfitüre sind nicht automatisch frei von tierischen Bestandteilen. Laut Konfitüren-Verordnung dürfen Hersteller verschiedene Zucker, also auch Honig, zur Herstellung verwenden. Da Honig von Bienen stammt, ist die Konfitüre dann nicht mehr vegan, aber zumindest vegetarisch. Ähnlich ist es mit Fruchtsaft, der gern für Gelee eingesetzt wird. Da der Saft eventuell mit Gelatine, die aus Teilen von Tieren besteht, geklärt wurde, ist der Saft dann weder ­vegan noch vegetarisch.

Ist der Honig zumindest noch in der Zutatenliste zu finden, sieht es bei Gelatine anders aus. Sie muss hier nicht extra gelistet sein, da sie als Verarbeitungshilfsstoff fungiert und dies nicht deklariert werden muss. Deshalb ist es für Menschen, die Wert auf eine vegane Lebensweise legen, sinnvoll, wenn auf dem Glas der Hinweis steht, dass es sich um einen veganen Aufstrich handelt. Die beste Möglichkeit, vegane, leckere und dazu zuckerreduzierte Konfi­türe zu bekommen, ist Selbst­kochen. Das geht schnell, ist einfach und schmeckt fruchtig-lecker.

Auch auf Gemüse findet sich der vegane Hinweis. Denn je nach Produkt kann auch hier als Gewürz Honig mit im Spiel sein, natürlich auch Fett wie Butter und Sahne. Hier empfiehlt es sich ohnehin, ganz gleich, ob vegan oder nicht, Produkte ohne solche Zusätze auszuwählen.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (5) Seite 7

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • hexle antwortete vor 1 Tag

      @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • hexle antwortete vor 1 Tag

      @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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