Trend-Label vegan auf pflanzlichen Lebensmitteln

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Trend-Label vegan auf pflanzlichen Lebensmitteln

Auf der Gemüsepackung oder dem Marmeladenglas steht in großen Buchstaben VEGAN. Doch ist das hier nicht selbstverständlich? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Vegan, ohne Gentechnik, gluten- oder laktosefrei: Attribute, die heute auf vielen Lebensmitteln zu finden sind. Bei einigen fragt man sich, warum das jetzt plötzlich auf dem Etikett steht: Sind sie denn nicht von Haus aus ohne Gentechnik und Co.? Doch teils ist es sinnvoll, dies auf Produkten auszuloben. Es gibt Verbrauchern Sicherheit bei der Auswahl. Ein typisches Beispiel dafür ist Marmelade oder Konfitüre.

Honig und Butter sind nicht vegan

Industriell hergestellter Fruchtaufstrich, Marmelade oder Konfitüre sind nicht automatisch frei von tierischen Bestandteilen. Laut Konfitüren-Verordnung dürfen Hersteller verschiedene Zucker, also auch Honig, zur Herstellung verwenden. Da Honig von Bienen stammt, ist die Konfitüre dann nicht mehr vegan, aber zumindest vegetarisch. Ähnlich ist es mit Fruchtsaft, der gern für Gelee eingesetzt wird. Da der Saft eventuell mit Gelatine, die aus Teilen von Tieren besteht, geklärt wurde, ist der Saft dann weder ­vegan noch vegetarisch.

Ist der Honig zumindest noch in der Zutatenliste zu finden, sieht es bei Gelatine anders aus. Sie muss hier nicht extra gelistet sein, da sie als Verarbeitungshilfsstoff fungiert und dies nicht deklariert werden muss. Deshalb ist es für Menschen, die Wert auf eine vegane Lebensweise legen, sinnvoll, wenn auf dem Glas der Hinweis steht, dass es sich um einen veganen Aufstrich handelt. Die beste Möglichkeit, vegane, leckere und dazu zuckerreduzierte Konfi­türe zu bekommen, ist Selbst­kochen. Das geht schnell, ist einfach und schmeckt fruchtig-lecker.

Auch auf Gemüse findet sich der vegane Hinweis. Denn je nach Produkt kann auch hier als Gewürz Honig mit im Spiel sein, natürlich auch Fett wie Butter und Sahne. Hier empfiehlt es sich ohnehin, ganz gleich, ob vegan oder nicht, Produkte ohne solche Zusätze auszuwählen.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (5) Seite 7

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    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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