Verkaufsschlager Verpackungsfarbe

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Verkaufsschlager Verpackungsfarbe

Wussten Sie, das hell verpackte Lebensmittel automatisch als gesünder empfunden werden? Lassen Sie sich nicht täuschen und schauen lieber weiterhin auf die Zutatenliste und Nährwertanalyse.

Kaufentscheidungen beruhen meist nur zu einem Teil auf Verstandsebene oder beschränken sich auf den vorab geschriebenen Einkaufszettel. Wer im Supermarkt probieren kann, ist schneller bereit das beworbene Produkt zu kaufen – auch wenn es eigentlich nicht gebraucht wird. Wenn beispielsweise Geruchs- und Geschmackssinn angesprochen werden und man womöglich ein leichtes Hungergefühl verspürt, landet das Produkt mit großer Sicherheit im Einkaufswagen. Viel subtiler läuft allerdings die Beeinflussung durch die Verpackung ab.

Hellblau und Rosa – das kann nur gesund sein

Health Claims, also gesundheitsbezogene Aussagen, dürfen in der EU nur noch nach definierten Richtlinien auf die Verpackung. Aussagen wie “Wellfit”, “Balance” oder “Legere” geben keine eindeutige Auskunft darüber, ob das Produkt tatsächlich gut für die Gesundheit oder zur Figur ist. Deshalb bedient sich die Lebensmittelindustrie gerne aus der Welt der Farben. Forscher bestätigen nun, dass beispielsweise hellblau oder zartes Rosa mit gesunden, kalorienarmen Produkten verbunden werden.

Getoppt wird das Ganze noch von entsprechenden Fotos, wenn ein aktiver Mensch oder eine glückliche Familiensituation abgedruckt sind. Doch beim genaueren Hinsehen auf Nährwertanalyse und Zutatenliste unterscheiden sich solche Produkte nicht von vergleichbaren in kräftigeren Farbtönen.

Wenn sich im Supermarkt dann noch mehrere Personen vor den Regalen drängeln, muss prompt eine Entscheidung fallen. Es assoziiert, dass es sich hierbei wohl um ein “gutes” Produkt handeln muss, sonst würden sich ja nicht so viele Kunden dafür interessieren.

Unser Tipp: Lassen Sie sich von solchen Verkaufsstrategien nicht beeinflussen. Gehen Sie nicht hungrig zum Einkaufen und orientieren Sie sich am vorher geschriebenen Einkaufszettel. Produkte die nicht so stark beworben werden oder nicht auf Sichthöhe sind, können oft sinnvoller und dabei auch noch günstiger sein.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 33

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • crismo antwortete vor 1 Woche

      @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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