- Ernährung
Verkaufsschlager Verpackungsfarbe
2 Minuten

Wussten Sie, das hell verpackte Lebensmittel automatisch als gesünder empfunden werden? Lassen Sie sich nicht täuschen und schauen lieber weiterhin auf die Zutatenliste und Nährwertanalyse.
Kaufentscheidungen beruhen meist nur zu einem Teil auf Verstandsebene oder beschränken sich auf den vorab geschriebenen Einkaufszettel. Wer im Supermarkt probieren kann, ist schneller bereit das beworbene Produkt zu kaufen – auch wenn es eigentlich nicht gebraucht wird. Wenn beispielsweise Geruchs- und Geschmackssinn angesprochen werden und man womöglich ein leichtes Hungergefühl verspürt, landet das Produkt mit großer Sicherheit im Einkaufswagen. Viel subtiler läuft allerdings die Beeinflussung durch die Verpackung ab.
Hellblau und Rosa – das kann nur gesund sein
Health Claims, also gesundheitsbezogene Aussagen, dürfen in der EU nur noch nach definierten Richtlinien auf die Verpackung. Aussagen wie “Wellfit”, “Balance” oder “Legere” geben keine eindeutige Auskunft darüber, ob das Produkt tatsächlich gut für die Gesundheit oder zur Figur ist. Deshalb bedient sich die Lebensmittelindustrie gerne aus der Welt der Farben. Forscher bestätigen nun, dass beispielsweise hellblau oder zartes Rosa mit gesunden, kalorienarmen Produkten verbunden werden.
Getoppt wird das Ganze noch von entsprechenden Fotos, wenn ein aktiver Mensch oder eine glückliche Familiensituation abgedruckt sind. Doch beim genaueren Hinsehen auf Nährwertanalyse und Zutatenliste unterscheiden sich solche Produkte nicht von vergleichbaren in kräftigeren Farbtönen.
Wenn sich im Supermarkt dann noch mehrere Personen vor den Regalen drängeln, muss prompt eine Entscheidung fallen. Es assoziiert, dass es sich hierbei wohl um ein “gutes” Produkt handeln muss, sonst würden sich ja nicht so viele Kunden dafür interessieren.
Unser Tipp: Lassen Sie sich von solchen Verkaufsstrategien nicht beeinflussen. Gehen Sie nicht hungrig zum Einkaufen und orientieren Sie sich am vorher geschriebenen Einkaufszettel. Produkte die nicht so stark beworben werden oder nicht auf Sichthöhe sind, können oft sinnvoller und dabei auch noch günstiger sein.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 33
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße