- Ernährung
Waldmeister
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Seine Saison ist kurz, sein Geschmack intensiv – ob in der Maibowle oder kombiniert mit Erdbeeren, als Götterspeise oder zum Quark: Das zarte, grüne Kraut blüht jetzt im Schatten und bietet sich wohldosiert vielseitig an.
Der Mai ist auch der Monat des Waldmeisters; die dunkelgrünen Stängel lieben es schattig – zum Beispiel als Bodendecker unter Bäumen oder in Buchenwäldern. In einem kleinen Beet lässt er sich im Garten züchten. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, bekommt ihn jetzt auf Wochenmärkten oder im Gemüsefachhandel. Bevor er Bowle, Eis, Quark oder Götterspeise mit typischem Aroma erfüllt, sollten die Stängel einige Stunden anwelken, andernfalls eine halbe Stunde ins Gefrierfach legen – das intensiviert den typischen Geschmack.
Waldmeisterbowle ohne Alkohol
Eine Waldmeisterbowle auch ohne Alkohol lässt sich statt mit Weißwein aus kohlensäurehaltigem Mineralwasser und etwas Light- oder Zero-Zitronenlimonade mixen: Binden Sie dazu die gewaschenen, trockenen Stängel zum Sträußchen und hängen Sie sie kopfüber in die Flüssigkeit. So wird verhindert, dass bittere Flüssigkeit aus den Stängeln in die Bowle zieht. Nehmen Sie sie nach 1,5 bis 2 Stunden heraus.
Wer die Bowle optisch aufpeppen möchte, gibt geschnittene Erdbeeren oder Heidelbeeren dazu: Beides passt geschmacklich sehr gut! Kombiniert mit Joghurt, Quark oder Frischkäse gibt er einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer. Raffiniert sind ein paar zerkleinerte Blättchen zum frischen Obstsalat oder in cremigen Füllungen von Zitronen- oder Erdbeerbiskuitrolle.
Wohldosiert verwenden
Das im Kraut enthaltene Cumaringlycosid wird durch Trocknen, Welken oder Einfrieren in Cumarin umgewandelt und sorgt für das Aroma. Thema Heilkunde: Waldmeister wirkt entzündungshemmend, krampflösend, gefäßerweiternd und beruhigend. Zu hoch dosiert können Kopfschmerzen auftreten; die empfohlene Dosis liegt bei 3 g Waldmeister pro Liter Flüssigkeit.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (5) Seite 31
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße