- Ernährung
Was sind Prä- und Probiotika?
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Milchprodukte, die gut für die Darmgesundheit sind, und Gemüsesorten, die eine ganz besondere Wirkung im Körper haben: Ist an diesen Empfehlungen etwas dran – oder sind es lediglich Werbeversprechen der Hersteller?
Abwechslungsreich zu essen, ist nicht nur förderlich für gesunde Stoffwechselwerte und das Körpergewicht, sondern auch für eine intakte Darmflora; denn im menschlichen Darm leben Billionen Mikroorganismen, bekannt auch als Mikrobiom. Eine fett- und eiweißreiche Lebensmittelauswahl dagegen lässt Keime wachsen, die Giftstoffe bilden und Entzündungen fördern können.
Ist das Gleichgewicht im Darm durch solch einseitige Kost, Stress oder die Einnahme von Antibiotika gestört, kommen Pro- und Präbiotika ins Spiel: Sie haben unterschiedliche Wirkungen und werden auch in Kombination eingesetzt.
Joghurt, Chicorée und Zwiebeln
Zu den Probiotika zählen Milchprodukte wie Joghurt und Joghurtdrinks, die spezielle Milchsäure- (Laktobazillen) oder Bifidobakterien enthalten. Bei Diabetes sind zuckerfreie Produkte sinnvoller. Angaben dazu gibt es in der Nährwertanalyse. Die in den Milchprodukten enthaltenen Keime sind besonders widerstandsfähig gegenüber Verdauungsenzymen, Magen- und Gallensäuren. Deshalb können sie, zumindest teilweise, lebend in den Darm gelangen. Allerdings siedeln sie sich da nicht auf Dauer an. Praktisch sollte am besten täglich ein entsprechendes Milchprodukt gegessen werden.
Interessant sind auch Präbiotika, die als natürliche Nahrungsmittelbestandteile das Wachstum und die Vermehrung von nützlichen Bakterien fördern. Dazu gehört der Ballaststoff Inulin: Er wird im Dünndarm nicht aufgeschlossen und kann so intakt in den Dickdarm gelangen. Hier werden Präbiotika von Bakterien aufgespalten oder fermentiert. Dabei werden Vitamine und Fettsäuren gebildet, die sich positiv auf das Darmmilieu auswirken.
Besonders gute Inulin-Lieferanten sind Chicorée, Topinambur, Artischocken, Knoblauch und Zwiebeln. Präbiotika werden zum Beispiel Müsli und Backwaren zugesetzt.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (8) Seite 34
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße