Weihnachtsgewürz Zimt

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Weihnachtsgewürz Zimt

Kekse, Bratäpfel, Pflaumenmus, Chutneys, pikante Saucen: All das bekommt dank dem süßlich-feurigen Gewürz erst seinen unvergleichlichen Geschmack.

Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt – diese beiden Sorten kommen in der Küche zum Einsatz. Zimtstangen sind luftdicht verschlossen bis zu drei Jahre haltbar. Damit Zimtpulver sein süß-herbes Aroma behält, sollte man das Gefäß luftdicht verschließen, dunkel lagern und den Zimt innerhalb eines Jahres aufbrauchen.

Nebenwirkungen durch Zimtpräparate

So lange hält Zimt bei Diabetikern unter Umständen nicht. Denn es geistert immer wieder durch die Medien, dass Zimt bei Typ-2-Diabetes den Blutzucker senken soll. Allerdings ist diese Wirkung wissenschaftlich derzeit nicht eindeutig belegt. Ein Zuviel an Zimt kann sogar eher schaden als nutzen, heißt es von Seiten diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Deshalb raten Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft von Zimtpräparaten zur Regulierung des Stoffwechsels bei Diabetes ab.

Jedoch gibt es vereinzelt kleine Studien, die dem Gewürz positive Wirkungen auf den Glukosestoffwechsel bescheinigen. So ergab eine aktuelle, im Iran durchgeführte Studie, dass sich durch hoch dosierte Zimteinnahme Körpergewicht, Körperfett, Nüchtern- und Langzeitblutzucker sowie die Blutfettwerte insbesondere bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern verbesserten. Es bedarf weiterer Studien, ob und wie sich Zimtpräparate auf den Diabetes auswirken können.

Denn so gut Ergebnisse kleiner Studien auch klingen – hoch dosiert kann Zimt zu Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Reaktionen führen. Das im Zimt enthaltene Cumarin kann in hoher Dosierung zu Leberstörungen beitragen, wobei der Cumaringehalt in Cassia-Zimt höher ist als in Ceylon-Zimt. Wer gern und häufig mit Zimt kocht und backt, verwendet deshalb besser Ceylon-Zimt.


von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de

Website: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (11) Seite 9

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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