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Wie feiert eigentlich ein Diabetiker Weihnachten?
3 Minuten

Nix mit Heiliger Stille!
Also… Unsere Wohnung wird zur Adventszeit weder weihnachtlich dekoriert, noch duftet sie nach Tanne oder Plätzchen. Auch Weihnachtslieder wie „Last Christmas“ oder „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erklingen nicht. Statt Weihnachtsglanz in der Wohnung, glänzt sie (mal mehr, mal weniger ;)) wie eh und je im amerikanischen eigenwilligen Pop-Art-Stil. Mitten im Flur steht kein Tannenbaum sondern ’ne riesige Weide, unter der Baumstämme (umfunktioniert als Möbel) zum Verweilen einladen. Statt (unter der Weide auf den Baumstämmen sitzend) gesungener Weihnachtslieder (würde sich ja anbieten) sieht und hört man viel mehr meinen Mann am Rechner nebenan Happy Hardcore produzieren, während ich mich dazu auf dem Spinningbike austobe. Ein Anblick für die Götter, unsere Heilige Stille ;). Da versteckt sich vorzugsweise auch unser Engel, der noch, zumindest manchmal, ’nen kleinen Hauch von Adventsbesinnlichkeit in unsere Bude bringt. Gemeint ist unsere Katze Miaule, der etwas andere Weihnachtsengel… naja, zugegeben auch eher ein kleiner (Weihnachts-)Deibel ;), vor dem wir selbstgebackenes Panis mellitus und auch unsere Kacki-Kekse, die wenig mit Adventsplätzchen zu tun haben, besser verstecken ;). (Rezepte jeweils hinter den Links.)


Weihnachtliches Gedöns Fehlanzeige und Weihnachtsstimmung entzaubert, so ein trauriges Weihnachten aber auch...
Über Weihnachtsverweigerer hatte ich kürzlich in meinem Blog berichtet: „O du fröhliche: Advent, Advent ein Finger brennt“.
Daraufhin erreichten mich prompt einige Mails von Nicht-Diabetikern, aber auch Diabetikern (!), wie etwa: „Ich kann es verstehen, dass man als Diabetiker Weihnachten nicht ausstehen kann, weil man ja auf die ganzen Schlemmereien verzichten muss.“ Der Klassiker. Ja, richtig, das ist so furchtbar, dass ich nur Weihnachtssalat, Diabetiker-Schokobatzen mit Fruchtzucker und Insulinkörnerbrot (auch sowas soll es ja geben) knabbern darf, und das ist natürlich der Grund, warum ich ein Festtagsflüchtling bin.
Na, Gott sei Dank ist der Weihnachtsmann ein friedlicher Geselle, macht netterweise einen großen Bogen um mich und alle anderen Diabetiker auf dieser Welt, so dass wir gar nicht erst in Versuchung kommen, Freude an Weihnachten zu finden.
DAS IST NATÜRLICH IRONISCH GEMEINT. Diese Ironie sollte man mittlerweile, ach was red’ ich… schon lange verstehen: Nicht-Diabetiker (Angehörige ausgeschlossen) sind ein bisschen 😉 entschuldigt, aber Betroffene definitiv nicht, okay, vielleicht Newbies noch…!
Unfassbar: Es gibt tatsächlich Diabetiker, die Weihnachten mögen
Allein die Frage: „Wie feiert eigentlich ein Diabetiker Weihnachten?“, die mir tatsächlich noch heute in jeglicher Form gestellt wird, lässt Unmut aufkommen. Oder „besser“ noch, gerade kürzlich in einem Forum drüber gestolpert: „Wir werden zu Weihnachten einen Diabetiker zu Besuch haben, was soll ich nur kochen?“ Oh je… ;).
Ein Diabetiker ist ein individueller Mensch von vielen, der individuell sich auch von anderen Diabetikern unterscheidet. Nicht nur bezüglich seiner Therapieform, die übrigens, unglaublich aber wahr 😉 „ECHTEN“ Zucker erlaubt, sondern auch in seinen Ansichten. Und jetzt das Unfassbare ;-P: Es gibt tatsächlich Diabetiker, die Weihnachten mögen, und welche, die Weihnachten nicht mögen und es dementsprechend feiern, anders feiern oder nicht feiern. Und jetzt kommt’s: DAS Ganze hat NULL mit „keinen Zucker essen oder nicht schlemmen dürfen“ zu tun.
Und bevor ich jetzt Plätzchen im „nicht-weihnachtlichen Stil“ backen gehe (einfach aus dem Grund, weil ich gern ein Traditionenbrecher bin und kein „Alle-Jahre-wieder-Fan“), frag’ ich mal ganz frech:
Wie feiert eigentlich ein Stoffwechselgesunder Weihnachten?
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 2 Tagen, 4 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 2 Tagen, 3 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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