Winter-Wok mit Rindfleisch, Birne und Kichererbsen

2 Minuten

Winter-Wok mit Rindfleisch, Birne und Kichererbsen

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Single-Küche – allein kochen und essen“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 1/2019.

Zutaten für 1 Portion:

1 Zwiebel
1 kleine Birne, 150 g
Spritzer Zitronensaft
150 g grüne Bohnen, frisch oder tiefgekühlt
100 g Rinderroulade
1 TL Sonnenblumenöl, 5 g
2 EL Sojasauce
1 TL Erdnussbutter, crunchy
100 g gekochte Kichererbsen aus der Dose
5 gehackte Erdnüsse
Spritzer flüssiger Süßstoff
etwas frisch gemahlener Pfeffer und Salz

Die Zubereitung:

Die Zwiebel abziehen, kalt waschen und würfeln. Die Birne mit Schale waschen, entkernen und würfeln. In eine Schüssel geben, mit Zitronensaft mischen und zugedeckt zur Seite stellen.

Bohnen putzen und waschen; bei Tiefkühlbohnen entfällt dieser Arbeitsgang. Das Rindfleisch kalt waschen, trocknen und in schmale Streifen schneiden.

Öl in einer großen Pfanne oder Wok-­Pfanne erhitzen. Zwiebelwürfel und Fleischstreifen darin anbraten, dann Sojasauce zugeben und 3 Minuten garen. Nun Erdnussbutter, Bohnen, Birnen und noch etwas Wasser zugeben und weitere 5 bis 8 Minuten garen. Die Kichererbsen abtropfen lassen und dazugeben.

Alles mit einem Spritzer Flüssigsüßstoff, Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Bowl-Schale füllen und mit gehackten Erdnüssen garniert servieren.

Nährwert pro Portion ca.:

37 g Eiweiß
20 g Fett
64 g Kohlenhydrate (davon 22 g anrechnungspflichtig)
13 g Ballaststoffe
70 mg Cholesterin
315 mg Natrium
1 050 mg Kalium
398 mg Phosphor
584 Kilokalorien
2 336 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (1) Seite 79

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 6 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 23 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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