Zanderfilet auf Kürbis-Risotto mit gegrilltem Radicchio

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Zanderfilet auf Kürbis-Risotto mit gegrilltem Radicchio

Zanderfilet – Zutaten für 2 Portionen:

½ Bund Petersilie
3 EL Olivenöl, 30 g
120 g Risottoreis, trocken
1 – 2 TL gekörnte Gemüsebrühe
1 Zwiebel
300 g Hokkaido-Kürbis
frisch gemahlener Pfeffer und Salz
4 kleine Zanderfilets mit Haut, 400 g
Spritzer Zitronensaft

Zanderfilet – Die Zubereitung:

Die Petersilie von den Stielen lösen, waschen und gründlich auf einem Küchenkrepp trocknen, dann sehr fein hacken und zur Seite stellen. Einen Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen, Risottoreis darin kurz anschwitzen, dann mit 300 ml Wasser aufgießen. Gekörnte Brühe dazugeben, aufkochen und auf kleiner Flamme 10 Minuten garen. Mit einer Gabel öfter durchrühren, damit der Reis nicht anbrennt.

In der Zwischenzeit Zwiebel abziehen, waschen, fein würfeln. Das Kürbisfleisch in mittelgroße Würfel schneiden. Nach 10 Minuten Kochzeit Kürbis- und Zwiebelwürfel zum Reis geben. Das Risotto weitere 15 Minuten mit geschlossenem Deckel garziehen lassen.

Für den gebratenen Fisch die Filets kalt abspülen, trocknen, etwas Zitronensaft daraufträufeln, salzen und pfeffern. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, Zanderfilets zuerst mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen, von jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten.

Kürbis-Risotto auf Tellern anrichten, die gebratenen Zanderfilets darauflegen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Zanderfilet – Nährwert pro Portion ca.:

45 g Eiweiß
17 g Fett
60 g Kohlenhydrate (davon 46 g anrechnungspflichtig)
5 g Ballaststoffe
140 mg Cholesterin
57 mg Natrium
1 390 mg Kalium
534 mg Phosphor
573 Kilokalorien
2 292 Kilojoule


Radicchio – Zutaten für 2 Portionen:

1 Bio-Orange, 150 g
2 kleine Radicchio-Köpfe, 150 g
1 EL Olivenöl, 10 g
frisch gemahlener Pfeffer und Salz

Radicchio – Die Zubereitung:

Den Grill des Ofens vorheizen. Die Orange heiß abwaschen, mit einem Zestenreißer oder einem sehr scharfen Messer ein Viertel der Schale abschälen, zur Seite legen. Die Orange halbieren und den Saft auspressen. Den Radicchio putzen, halbieren oder vierteln, dabei den Strunk nicht abscheiden.

Ein Backblech mit Backpapier oder einer Silikonbackfolie auslegen. Radicchio darauflegen, pfeffern, etwa 100 ml Orangensaft und zum Schluss das Olivenöl über den Radicchio träufeln. Nun für 10 Minuten in den heißen Ofen schieben und grillen. Dabei ein- bis zweimal wenden.

Den Radicchio aus dem Ofen nehmen, jetzt erst salzen. Mit Kürbis-Risotto und gebratenen Zanderfilets auf Tellern anrichten. Die Orangenzesten über die gegrillten Radicchiostücke geben.

Radicchio – Nährwert pro Portion ca.:

2 g Eiweiß
5 g Fett
10 g Kohlenhydrate (davon 4 g anrechnungspflichtig)
3 g Ballaststoffe
0 mg Cholesterin
8 mg Natrium
303 mg Kalium
35 mg Phosphor
93 Kilokalorien
372 Kilojoule


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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 6 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 23 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

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