Zuckerarmes Tiramisu

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Zuckerarmes Tiramisu

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Milch und Milchprodukte“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 2/2017.

Zutaten für 4 Portionen:

250g Magerquark
200g fettreduzierter Krischläse (max. 20% Fett absolut)
1 Vanilleschote
1/2 TL flüssiger Süßstoff
60g Zweiback (6 Scheiben)
2 EL Süßstoff-Streusüße
30 ml Amaretto
60 ml kalter Espresso
2-3 EL Kakaopulver

Die Zubereitung:

Quark mit Frischkäse glattrühren. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschneiden, Mark auskratzen, mit Flüssigsüßstoff dazugeben, mischen.

Den Boden von vier Gläsern mit Zwieback auslegen. Etwas Streusüße darübergeben. Die Hälfte des Espressos und Amaretto daraufträufeln. Hälfte der Quark-Frischkäse-Creme gleichmäßig daraufstreichen.

Restlichen Zwieback auf der Creme verteilen, wieder etwas Streusüßstoff darüberstreuen, mit Espresso und Amaretto beträufeln, dann restliche Creme daraufgeben. Glattstreichen und mit Kakaopulver bestäuben, 2 Stunden kalt stellen.

Zubereitungszeit: 20 Min. + 2 Std. Kühlzeit

Nährwert pro Portion ca.:

19g Eiweiß
5g Fett
2g Alkohol
19g Kohlenhydrate (davon 10g Anrechnungspflichtig)
2g Ballaststoffe
9mg Cholesterin
108mg Natrium
387mg Kalium
278mg Phosphor
211 Kilokalorien
844 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (2) Seite 79

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße