Happy Hour: Gesünder unter 7 PLUS mit der Blood Sugar Lounge

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Happy Hour: Gesünder unter 7 PLUS mit der Blood Sugar Lounge

Aktion „Gesünder unter 7 PLUS“

Die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ist eine vom Unternehmen Sanofi initiierte Aufklärungskampagne und bietet bei ihren Veranstaltungstagen kostenlose Diabetes-Risikotests an – zuletzt in Darmstadt Ende März. Das ist so wichtig, da wir in Deutschland aktuell über 6 Millionen Diabetiker sind (davon haben 95 Prozent Typ-2-Diabetes) und zusätzlich circa 2 Millionen Menschen unerkannt Typ-2-Diabetes haben.

Der Diabetes-Risikotest beinhaltet eine Messung des Bauchumfangs, des Blutzuckers sowie des Blutdrucks. Wenn dabei ein Risiko festgestellt wird, wird das HbA1c gemessen. Zusätzlich wird der Cholesterinwert gemessen. Da auf vorherigen Veranstaltungen oft die Frage nach „schönen Füßen“ gestellt wurde, konnte man in Darmstadt erstmals einen Fuß-Check durchführen lassen.

Wichtige Werte

Für uns als Diabetiker ist das nichts Neues, trotzdem ist es immer wieder gut, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Wir von der Blood Sugar Lounge haben die Expertenrunde verfolgt und fleißig Fragen gestellt. Im Grunde bringt die Aktion für Menschen mit und ohne Diabetes Check-ups und Informationen in die Öffentlichkeit, die jedeR PatientIn bei einer guten hausärztlichen Versorgung erhalten sollte.

Professor Blüher als Diabetologe erläuterte wichtige Punkte in der Diabetestherapie. Um Gefäßschäden zu vermeiden, sollte das HbA1c (Langzeitblutzucker) möglichst unter 7 Prozent liegen, daher auch der Name der Aktion.

Auch wichtig ist das Cholesterin. Zu viel an LDL-Cholesterin ist jedoch nicht gut, weshalb der Zielwert des LDL-Cholesterins unter 70 mg/dl liegen sollte. Der Blutdruck sollte unter 140/90 mmHg liegen. Weitere wichtige Werte sind der BMI und der Taillenumfang, welche zur Bestimmung von eventuellem Übergewicht dienen. Zu einer gesunden Stoffwechseleinstellung gehören auch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung im Alltag.

Darf’s noch etwas sein?

Alles in allem sollen wir als Diabetiker also auf ganz schön viele Faktoren achten: gute Blutzuckerwerte, stabiles HbA1c unter 7 Prozent, Cholesterin, Blutdruck, BMI und Taillenumfang, dazu noch Bewegung und ausgewogene Ernährung. Ehrlich gesagt: Für mich als Patientin ein ganz schöner Batzen an Arbeit, die sich wenig nach Spaß anhört. Ich weiß das zwar auch alles, aber wie soll ich das anstellen?

Hier haben wir als Blood Sugar Lounge den Faktor der Motivation eingebracht. Zum einen wünsche ich mir Motivation durch mein Umfeld und über meine ärztliche Versorgung. Zum anderen muss ich mich selbst ständig immer wieder motivieren. Trotzdem kann es mal nicht funktionieren, das kann richtig nerven. Mir hilft da der Austausch mit anderen Diabetikern, zum Beispiel hier in der Blood Sugar Lounge, die diese Situationen kennen.

Was bleibt?

Warum sind solche Aktionen denn nun wichtig für uns? Es ist eine Chance für uns als Diabetiker, eine breite Masse an Menschen zu erreichen und auch selbst neue Informationen zu erhalten. Leider verschwimmen auch bei dieser Aktion die Grenzen zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes. So gab es z. B. die Frage, inwiefern Insulin bei der Therapie hilfreich sein kann, ohne die Abgrenzung zu ziehen. Typ-1-Diabetes kann weiterhin nur mit Insulin behandelt werden.

Außerdem wird weiterhin viel über uns Menschen mit Diabetes gesprochen, aber wenig mit uns. Deshalb war es schön, im Anschluss an den Expertentalk mit der Blood Sugar Lounge auch noch im Rampenlicht zu sein und in diesem Rahmen mit und über uns zu sprechen. 🙂

Ein Video der Talkrunde mit Professor Blüher und auch unseres Blood-Sugar-Lounge-Talks könnt Ihr euch übrigens auf der Facebook-Seite der Lounge ansehen.

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Diskussionsrunde mit Blood-Sugar-Loungern bei „Gesünder unter 7 PLUS“. Von links nach rechts: Moderatorin Lisa Schütte, Christian Purschke, Katharina Schanz, Beater Kerber, Sarah Franke.

 

Die Aktion „Gesünder unter 7 PLUS“ hat, auch durch unsere Fragen, einige Anregungen mitgenommen: Frau Klimke-Hübner überlegt, wie Kinder mit und ohne Diabetes in der Aufklärungskampagne angesprochen werden können und wie in Zukunft auch Motivation als Inspiration und Unterstützung als eigener Faktor auftauchen kann.

Für mich bleibt die Frage, wie wir Menschen mit und ohne Diabetes erreichen können? Aktionen wie „Gesünder unter 7 PLUS“ können dabei helfen. Gibt es etwas, was du dir von solchen Aktionen wünschen würdest?

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Die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ist eine Initiative von Sanofi.

„Gesünder unter 7 PLUS“ ist kreativer und konstruktiver Gesprächspartner des Diabetes-Ankers. Gemeinsam wollen wir über Diabetes aufklären und der Community Raum für Dialog und Interaktion bieten.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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