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„Wissen, was bei Diabetes zählt“: Die Zeit im Zielbereich bei „Gesünder unter 7 PLUS“!
2 Minuten

Lara berichtet heute vom letzte Livestream der Aufklärungsinitiative „Wissen, was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Das zentrale Thema: die Zeit im Zielbereich. Auch der anschließende Sofatalk war super spannend!
Am 8. September war es wieder so weit: „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ging in die dritte Runde des Jahres 2022. Mit dabei: Sanofi als Initiator und die beiden Experten Dr. Stephan Kress, Diabetologe und Ernährungsmediziner, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I des Vinzentius-Krankenhauses in Landau in der Pfalz, sowie Prof. Dr. Thomas Danne, Chefarzt der Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeinen Pädiatrie und klinische Forschung am Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hannover.
Das Thema im #Diabetesdialog: die Zeit im Zielbereich
„Im Großen und Ganzen gilt für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes dasselbe: Gesünder unter 7. Unter 7 Prozent sollte in den meisten Fällen der Langzeitblutzuckerwert liegen, um ein möglichst gesundes, langes Leben führen zu können“, betonte Professor Thomas Danne. In diesem Zusammenhang ist auch die „Time in Range“, die Zeit im Zielbereich, eine wichtige Messgröße für Menschen mit Typ-1-Diabetes.
„Sie gibt prozentual an, wie lange sich der Glukosewert während eines definierten Zeitraums innerhalb des Zielbereichs befand. Meine Empfehlung: Betroffene sollten den Wert 70 Prozent anpeilen“, sagte Danne. Er sehe, dass mit einer modernen Therapie bei einer Vielzahl von Menschen mit Diabetes solche Therapieziele erreicht werden können.
Dr. Stephan Kress behandelt viele Menschen mit Typ-2-Diabetes und weiß, dass die Therapieziele nicht immer hundertprozentig eingehalten werden können. „Nicht jeder schafft es, die gesteckten Ziele zu erreichen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass sich die Werte wenigstens verbessern“, erläuterte er.
Wir als Community haben spannende Fragen gestellt – und die Antworten im #DiabetesDialog bekommen. Habt ihr den Livestream verpasst? Hier kommt ihr direkt zur Aufzeichnung des #DiabetesDialogs!
Sofatalk: sich nicht ständig mit anderen vergleichen!
Im Anschluss an den #DiabetesDialog haben sich Katharina, Stephie, Nathalie und Carsten auch noch einmal auf unserer virtuellen Couch zusammengesetzt, um das Thema Zeit im Zielbereich (Time in Range) zu besprechen. Dabei kamen interessante Themen auf, die uns alle auch berühren.
Katharina erzählte, dass ihr die Zeit im Zielbereich hilft, um abzuschätzen, wie es gerade im Diabetes-Management läuft. Dabei waren sich dann aber alle einig, dass vor allem auf Social Media immer nur die optimalen Werte geteilt werden. Wenn es dann gerade bei einem selbst nicht so gut funktioniert, vergleicht man sich schnell.
Deshalb waren sich alle vier Teilnehmenden des Sofatalks einig, dass sie sich vor dem Vergleichen mit anderen schützen müssen. Denn die Menschen haben die Tendenz, auf Social Media immer nur die sonnigen Tage und Werte zu teilen – wie es an nicht so guten Tagen läuft, wird kaum gezeigt.
Der Livestream zu „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ hat erneut spannende Fragen zum Thema Diabetes beantwortet.
Ansonsten geht es am 10.11.2022 zum Weltdiabetestag in die nächste Runde!
von Lara Chapman
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Die Aufklärungskampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ ist eine Initiative von Sanofi.
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lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße




