- Leben mit Diabetes
„Bin ich Typ F?“ – neue Kampagne für Angehörige von chronisch kranken Menschen
2 Minuten

Das Unternehmen Abbott hat die Kampagne „Bin ich Typ F?“ gestartet, die Angehörige von Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes Unterstützung bieten soll. Denn Familienmitglieder und der Freundeskreis sind eine wichtige Stütze für Betroffene und deren Therapie, können dadurch aber auch selbst Belastungen ausgesetzt sein.
Die Werte im Blick behalten, mit den technischen und digitalen Hilfsmitteln klarkommen, die Medikation immer im Blick haben: Wer mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes lebt, muss einige Hürden und Einschränkungen im Alltag bewältigen, oftmals die Lebensweise komplett umstellen und hat manchmal auch Ängste und Sorgen. Dies erfordert viel Widerstandsfähigkeit und Disziplin und kann auch schon mal ganz schön schlauchen. Daher gibt es für Betroffene verschiedener chronischer Erkrankungen Schulungen, Gruppentreffen, Informationsmaterial und viele andere Hilfestellungen, die sie konkret unterstützen oder die Selbsthilfe fördern.
Und was ist mit den Angehörigen? Die neue Kampagne „Bin ich Typ F?“ bietet Unterstützung
Eine chronische Erkrankung stellt aber nicht nur das Leben der Betroffenen auf den Kopf, sondern auch den Alltag von ihnen nahestehenden Personen. Diese bangen mit und wollen helfen, wo sie nur können. Oft spielt deren Unterstützung beim Therapiemanagement und bei emotionalen Herausforderungen eine maßgebliche Rolle für den Behandlungserfolg und die Lebensqualität der erkrankten Angehörigen. Das sorgt aber auch bei ihnen für einen hohen Aufklärungs- und Informationsbedarf, gezielte Hilfs- und Informationsangebote für diese Personengruppe sind aber noch immer vergleichsweise rar. Daher hat das Unternehmen Abbott, dass bspw. das CGM-System FreeSytle Libre anbietet, nun die neue Kampagne „Bin ich Typ F?“ für Angehörige ins Leben gerufen mit der Informationsplattform www.typ-f.de als Herzstück.
„Typ F“ als Begriff für Angehörige chronisch Erkrankter kommt aus dem Diabetesbereich
Der recht neue Begriff „Typ F“ hatte sich zunächst etabliert im Diabetesbereich, in dem die Angehörigen als Menschen mit Typ-F-Diabetes bezeichnet werden. „Typ“ ist an die Bezeichnungen Typ-1- und Typ-2-Diabetes angelehnt, das „F“ leitet sich von Familie und Freunde ab; aber auch Kollegen, Nachbarn oder andere nahestehende Menschen können dazu zählen. Abbott hat den Begriff nun auch auf andere chronische Erkrankungen übertragen und bietet auf dem neuen Portal für Angehörige nicht nur Informationen und Ratschläge zum Diabetes, sondern auch zu Herzerkrankungen, pAVK, chronische Schmerzen und der Parkison’sche Krankheit – die alle auch Folge- und Begleiterkrankung eines Diabetes sein können.
Wissen, Tipps, Erfahrungsberichte: das bietet www.typ-f.de
Das Portal liefert laut Abbott leicht verständliche, grundlegende Informationen über Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden für die genannten chronischen Erkrankungen. Neben der Vermittlung von Wissen bietet die Website außerdem einen Ratgeber zum Verhalten im Notfall, Experteninterviews und Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten. Beispielsweise ist ein Interview mit der Diabetes-Anker-Redakteurin und Buchautorin Antje Thiel zu finden, die selbst Typ-1-Diabetes hat. Darüber hinaus werden Tipps zur emotionalen und praktischen Unterstützung bei der Verbesserung des Lebensstils der Betroffenen gegeben, z.B. bei der Umstellung des Ernährungs -und Bewegungsverhaltens.
von Gregor Hess
mit Materialien von Abbott
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






