In Japan und Deutschland: Mit Diabetes zwischen Kulturen

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In Japan und Deutschland: Mit Diabetes zwischen Kulturen | Foto: privat
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In Japan und Deutschland: Mit Diabetes zwischen Kulturen

Sich ein Leben in Deutschland aufzubauen, wenn man nicht hier geboren und aufgewachsen ist, stellt schon eine Herausforderung dar. Dann bekam die aus Japan stammende Riho Taguchi nach vielen Jahren noch Typ-1-Diabetes. Wie sich der Umgang damit in den beiden Kulturen unterscheidet, berichtet die Journalistin im Interview.

Mit Typ-1-Diabetes in Japan leben, mit Typ-1-Diabetes in Deutschland leben: Welche Gemeinsamkeiten gibt es, welche Unterschiede? Das beschäftigte Riho Taguchi erst einmal nicht, denn als ihr Typ-1-Diabetes auftrat, lebte die Japanerin schon viele Jahre in Hannover. Was hatte sie dorthin verschlagen?

Kaum freie Tage

Die heute 56-Jährige wuchs in Japan in der Präfektur Nagano auf, manchem möglicherweise noch bekannt von den Olympischen Winterspielen im Jahr 1998. Nach der Schule studierte Riho Taguchi in Japan Psychologie und begann anschließend, als Journalistin bei einer Lokalzeitung zu arbeiten. „Viele Verlage verlangen einen Universitäts-Abschluss“, erzählt sie.

Vier Jahre war sie als Lokalreporterin unterwegs. Diese Zeit forderte einen sehr hohen zeitlichen Einsatz, „ich musste sehr viel arbeiten, hatte kaum freie Tage“. Auch an den Wochenenden begleitete sie journalistisch Veranstaltungen.

Erste Kontakte nach Deutschland

Dann lernte sie in Japan eine deutsch-japanische Friedens-Organisation kennen, bei der es auch einen Austausch zwischen den beiden Ländern gab. Man besuchte sich gegenseitig, zuerst waren die deutschen Mitglieder in Japan. So bekam die Japanerin Kontakt zu Deutschen.

„Dann habe ich gedacht: Ja, Deutschland, das ist schön. Als Kind hatte ich immer Bilder gesehen oder Bücher über Deutschland. Die Eindrücke waren gut.“ Während ihres Studiums hatte sie Deutsch als zweite Fremdsprache gelernt, das passte also auch.

Zehn Tage Urlaub waren ein Problem

Im Jahr 1995 wollte sie mit der Friedens-Organisation nach Deutschland kommen, für zehn Tage. „Um diese zehn Tage am Stück freizubekommen, musste ich drei Monate lang meinen Chef überreden.“ Selbst für eine Hochzeitreise bekamen Paare damals „vielleicht eine Woche frei“, aber sonst waren längere Urlaube unüblich.

Sie versprach, über die Reise einen Artikel zu schreiben, betonte, dass es um Friedensarbeit ging. „Am Ende haben sie endlich Ja gesagt. Da habe ich gedacht, ich möchte nie lebenslang so arbeiten.“

In Kyoto war Riho Taguchi (rechts) mit einer Freundin unterwegs. | Foto: privat
Hier grüßt sie – ebnfalls zusammen mit einer Freundin – fröhlich in die Kamera. | Foto: privat

Plan: erst einmal intensiv Deutsch lernen

Nach vier Jahren hörte sie bei dieser Zeitung auf. „Dann wollte ich nach Deutschland kommen, um Deutsch zu lernen ein paar Jahre. Danach gehe ich nach Japan zurück und arbeite als Dolmetscherin“, war ihr Plan. 1996 war es so weit: Sie kam zunächst für einen mehrwöchigen Sprachkurs nach Hannover. Es folgten weitere Kurse im Studienkolleg zum Deutschlernen.

Und sie blieb in Deutschland und schloss ein Soziologie-Studium an, ebenfalls in Hannover, das sie im Jahr 2005 mit dem Magister beendete. Mit dem Geld, das sie während ihrer Zeitungsarbeit in Japan gespart hatte, konnte sie währenddessen gut leben.

„Mit der Zeit konnte ich ein bisschen jobben auf der Messe oder später als Dolmetscherin.“ Als Dolmetscherin ist sie auch heute noch tätig, unter anderem beim Gericht, ein paar Jahre auch bei einem japanischen Unternehmen mit Sitz in Hannover.

Wieder tätig als Journalistin

Inzwischen arbeitet sie auch wieder als Journalistin für japanische Medien, aber freiberuflich. Ihre Auftraggeber sucht sie sich selbst, immer wieder kommt auch ein Verlag auf sie zu. „Ich habe für eine Umwelt-Organisation geschrieben. Jemand hat diese Artikel gelesen, mir dann einen Auftrag gegeben und so weiter.“

Besonders der Energie- und Umweltbereich interessiert sie, „nach Fukushima habe ich auch zwei Bücher über die deutsche Energiewende geschrieben, auf Japanisch“.

Serie über Leben mit Typ-1-Diabetes

Dann kam der Typ-1-Diabetes in ihr Leben – und ihr Interesse auch für die Medizin war geweckt. So kam es zum Beispiel zu einer 12-teiligen Serie über ihr Leben mit der Krankheit in Deutschland.

Sie nutzte jede Quelle, unter anderem den Diabetes Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin, um Material für ihre Artikel zu sammeln.

Start mit Hindernissen

Ihre Diabetes-Geschichte begann mit Hindernissen. Es war 2021, die Zeit der Corona-Pandemie. „Ich war irgendwie schnell müde, hatte großen Durst. Aber damals habe ich – es war Sommer – nicht bemerkt, dass ich so viel getrunken habe.“ Sie ging zu ihrem Hausarzt, der die Müdigkeit auf die Wechseljahre schob oder Stress oder, oder, oder …

Einen Monat zuvor war sie von einer Zecke gebissen worden, aber die Stelle war bereits geheilt, kam als Ursache der Symptome also eher nicht in Frage. Riho Taguchi bestand auf einer Blut-Untersuchung. „Danach habe ich eine Nachricht bekommen, dass nichts war.“ Entsprechend erschien ihr die Erklärung mit dem Stress als einleuchtend.

Dem Arzt vertraut

„Aber danach ging es mir schlechter und schlechter, ich war immer so müde. Am Ende konnte ich nicht mehr zum Einkaufen gehen oder so.“ Aber sie vertraute dem Arzt, der nichts festgestellt hatte, und blieb einfach zu Hause. Inzwischen war sie so schwach, dass ihr im Jahr 2007 geborener Sohn ihr viel Arbeit im Haushalt abnehmen musste.

„Am Anfang habe ich in der Küche gesessen, ihm Anweisungen gegeben. Am Ende konnte ich nicht mehr richtig aufstehen. Ich habe vom Bett her Anweisungen gegeben.“ An einem Abend erbrach sie sich dann. „Am nächsten Morgen bin ich zum Krankenhaus in die Notaufnahme gegangen.“ Dort wurde der Diabetes festgestellt.

Direkt nach der Diabetes-Diagnose wurde Riho Taguchi im Krankenhaus versorgt. | Foto: privat
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus im Oktober 2021 gab es ein Essen mit Freunden. | Foto: privat

Bei Voruntersuchung den Blutzucker nicht gemessen

Zweieinhalb Wochen blieb sie stationär, am Anfang unter intensiver Überwachung. Als die Ärzte dort die Ergebnisse der Blut-Untersuchung des Hausarztes anforderten, zeigte sich, wie sich Riho Taguchi erinnert: „Dann hat man entdeckt, dass man gar nicht den Blutzucker gemessen hat.“

Ihr selbst hatte man die Befunde nicht geschickt, ihre Bitte war ungehört geblieben. Sonst hätte sie sie einem Bekannten, der Arzt ist, zeigen können, der die fehlende Messung hätte erkennen können – und der Diabetes wäre vielleicht früher entdeckt worden. „Ich habe einfach geglaubt, was der Arzt gesagt hat.“

Tipp, sich im Internet zu informieren

Im Krankenhaus begann sie direkt mit einer intensivierten Insulintherapie mit Insulinpens und Blutzucker-Messungen. Nicht so zufrieden war sie mit den anfänglichen Beratungen und Informationen, die sie dort bekam. „Die Pflegekräfte sagten, ich solle mich erstmal ausruhen.“ Und sie empfahlen ihr, sich im Internet zu informieren.

Etwa eine Woche später kam eine Diabetesberaterin zu ihr und erklärte ihr, wie sie ihr Insulin richtig spritzen müsse. Vorher fehlte ihr diese Aufklärung. Auf der anderen Seite erschreckte sie sie: „Sie hat mir auch gleich gesagt, dass ich ja jetzt schwerbehindert bin und einen Behindertenausweis beantragen kann. Das war ein großer Schock für mich!“

„So krank, lebenslang“

Als sie das Krankenhaus verließ, gab man ihr einen Sensor zum kontinuierlichen Glukose-Messen mit, um ihn auszuprobieren. Es fiel ihr sehr schwer, ihn zu verwenden. „Damals wollte ich nicht, weil es ein Zeichen ist, dass ich so krank bin, lebenslang.“ Aber ihr Lebenspartner, der Chemiker ist und sehr rational und zielorientiert denkt, und sein Freund überredeten sie: „Er sagte, es ist praktisch, ich soll ihn nehmen.“

Heute findet sie den Sensor auch praktisch, „ich habe mich daran gewöhnt“. Was es ihr damals so schwer machte, solche Hilfsmittel zu akzeptieren, war das unerwartete Auftreten des Diabetes. „Damals war es wirklich für mich sehr plötzlich, ich habe so etwas gar nicht erwartet. Ich war immer gesund, nie richtig krank, wurde nie operiert, hatte nie eine Narkose bekommen und so weiter. Und dann auf einmal so …“

Mut durch Menschen mit 30 Jahren Diabetes

Inzwischen kann sie ihre Krankheit akzeptieren. Im Sommer 2025 traf sie zufällig eine Frau, die seit drei Jahren Typ-1-Diabetes hatte. Erkannt hat Riho Taguchi das, weil diese Frau am Arm einen Sensor und eine Insulinpumpe trug, die beide mit glitzernden Überziehern verziert waren. „Das war richtig schön. Das hat mir so gut getan, dass sie so positiv ist.“

Dass andere Menschen, die ebenfalls mit Diabetes leben, sie emotional unterstützen können, hatte sie bereits während ihrer fünfwöchigen Diabetes-Reha ein halbes Jahr nach ihrer Diagnose erlebt. „Da habe ich Leute kennengelernt, die auch erst kurz Typ-1-Diabetes hatten – auch welche, die wie ich, obwohl sie über 50 Jahre alt waren, einen Monat nach der zweiten Corona-Impfung Typ-1-Diabetes bekommen hatten. Aber auch zwei, die seit 30 Jahren Diabetes hatten, aber sehr gesund und fit waren. Das war auch eine sehr gute Erfahrung.“

Denn sie hörte in den Schulungen immer von den möglichen Folgeerkrankungen – und hatte so direkt gesehen, dass es nicht dazu kommen muss. Auch die Ärztin dort unterstützte sie sehr, versorgte sie mit wissenschaftlichen Materialien und war immer für sie ansprechbar.

Aber die Therapie mit einer Insulinpumpe kann sie sich auch heute noch nicht vorstellen: „Ich würde die Insulinpumpe gern einmal ausprobieren, aber noch eine Sache an meinem Bauch zu haben, ich weiß nicht, ob es für mich passt.“

In der Zeitschrift „Sakae“ erschienen Riho Taguchis Artikel über ihre Erfahrung mit Typ-1-Diabetes in Deutschland. | Foto: privat
Das beliebteste alkoholische Getränk in Japan ist Bier, wie hier bei einer Mahlzeit in großer Runde. | Foto: privat

In Japan Selbsthilfe eher für Kinder

Mit der Diabetes-Selbsthilfe oder der Community hat sie bisher kaum Kontakte. Als sie zusammen mit ihrem Sohn für ein paar Monate in Japan bei ihrer Mutter war, damit er dort zur Schule gehen und sein Japanisch verbessern konnte, suchte sie in Japan nach entsprechenden Gruppen.

Aber in dieser Gegend wurde sie nicht fündig. Ihrer Erfahrung nach gibt es solche Selbsthilfegruppen oft nur für Kinder oder Familien mit Kindern, meist organisiert von den Krankenhäusern. Aber es gibt, erzählt sie, eine übergeordnete Organisation für Menschen mit Diabetes, die auch eine Zeitschrift herausgeben, in der die Journalistin auch ihre Berichte über ihr eigenes Leben mit Diabetes veröffentlicht hat. „Da stehen auch ab und zu Informationen, wo es Treffen gibt oder auch Online-Seminare.“

Hohe Belastung

Etwa ein Sechstel der japanischen Bevölkerung lebt mit Diabetes, alle Typen umfassend, oder einem Prädiabetes. Riho Taguchi weiß, dass man jeden Monat einen Arzt aufsuchen muss, um Medikamente bzw. Insulin zu bekommen. So fallen monatlich etwa 100 Euro an Kosten für die ärztliche Behandlung und Medikamente an.

Denn das Krankenversicherungs-System in Japan sieht vor, dass bei nicht schweren Krankheiten – und Typ-1-Diabetes wird laut Riho Taguchi nicht als solche gesehen – 30 Prozent der Kosten selbst zu tragen sind. „Die Belastung ist groß.“ Die Qualität der Diabetes-Versorgung ist aus ihrer Sicht in Japan und Deutschland vergleichbar, „aber eben teurer und aufwendiger in Japan“.

Kanülen im Krankenhaus abgeben

Was in Japan aber zum Beispiel anders geregelt ist, erzählt sie: Benutzte Nadeln und Kanülen müssen die Patientinnen und Patienten in stichfesten Behältern wie Getränkeflaschen sammeln und dann im Krankenhaus zum Entsorgen abgeben.

Was sich auch unterscheidet: „Ein Reha-System gibt es nicht. Wenn man etwas lernen möchte, kann man selber ins Krankenhaus gehen und dort für eine Woche bleiben. Aber das muss man selber zu 100 Prozent zahlen, weil es nicht als Therapie gilt.“

Im Oktober 2022 ging es mit Sohn und Mutter zum Tempel auf dem Berg Togakushi. | Foto: privat
Ihr Sohn genoss die Natur in Nagano bei einem früheren Aufenthalt in Japan. | Foto: privat

Neuer Name für Typ-1-Diabetes gesucht

In Deutschland rücken Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit Diabetes immer mehr in den Fokus. Auch in Japan wird dieses Problem gesehen. Wie Riho Taguchi erzählt, will die landesweite Organisation für Menschen mit Diabetes deshalb mit einer Kampagne den Typ-1-Diabetes umbenennen.

Aktuell heißt er „Tōn yō byō“, übersetzt „Zucker-Urin-Krankheit“. Man wollte jetzt das englische Wort „Diabetes“ nutzen. „Aber ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist.“

Lesen und reisen

Und was wünscht sich Riho Taguchi, wenn sie an ihren Diabetes denkt? „Dass ich wieder ein neues Organ bekomme und nicht mehr spritzen muss.“ Aktuell aber ist das nur ein Traum. Bis es vielleicht einmal dazu kommt, lebt Riho Taguchi weiter ihr Leben mit Typ-1-Diabetes.

Sie genießt es, in ihrer Freizeit deutsche und japanische Bücher zu lesen, bevorzugt Science Fiction, und gemeinsam mit der Familie durch die ganze Welt zu reisen. Ihr Fazit: „Durch die Krankheit habe ich bemerkt, dass es im Leben einige wichtige Dinge gibt, aber auch unwichtige Dinge. Dadurch kann ich mein Leben besser orientieren.“


von Dr. Katrin Kraatz

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Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (3) Seite 54-57

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    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
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