Familien zum Testen gesucht: Schülerinnen entwickeln spielerische Hüllen für Blutzucker-Messgeräte

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Familien zum Testen gesucht: Schülerinnen entwickeln spielerische Hüllen für Blutzucker-Messgeräte | Foto: privat
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Familien zum Testen gesucht: Schülerinnen entwickeln spielerische Hüllen für Blutzucker-Messgeräte

Zwei Schülerinnen haben Hüllen für Blutzucker-Messgeräte entwickelt, die Kinder beim Messen spielerisch ablenken sollen. Für ihr Jugend‑forscht‑Projekt suchen sie nun Familien, die die Idee im Alltag testen und Fragebögen ausfüllen. Die Teilnahme ist unkompliziert und noch bis zum 30. März möglich.

Blutzucker-Messen gehört für viele Familien mit einem an Diabetes erkrankten Kind zum täglichen Alltag. Gerade jüngere Kinder empfinden den notwendigen Piks jedoch häufig als belastend. Weinen, Verweigerung oder Rückzug sind keine Seltenheit. Eine der Schülerinnen, die selbst seit fast zehn Jahren mit Typ‑1‑Diabetes lebt, kennt diese Situationen aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit einer Mitschülerin hat sie deshalb ein Projekt entwickelt, das Kindern das Messen erleichtern soll.

Die beiden Sechstklässlerinnen nehmen mit ihrer Idee am Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ in NRW teil, der am 9. Mai 2026 in Essen stattfinden wird. Zuvor haben sie beim Regionalwettbewerb Duisburg den von der novitas bkk gestifteten Sonderpreis Gesundheit erhalten.

Ihr Ansatz: kindgerecht gestaltete Hüllen für Blutzucker-Messgeräte, die wie Spielfiguren aussehen. Die Mädchen möchten herausfinden, ob diese Hüllen Ablenkung bieten und den Stress rund um die Messung verringern. Erste Rückmeldungen nach einer Präsentation beim Essener Kinderdiabetes‑Tag deuten darauf hin, dass die Idee funktionieren kann.

Die beiden Forscherinnen beim NRW-Landes­wett­bewerb „Jugend forscht junior“. | Foto: novitas bkk
Beispiele für verschiedene Hüllen-Motive für Blutzucker-Messgeräte. | Foto: privat

Familien für Anwenderbeobachtung gesucht

Um die Idee systematisch zu prüfen, führen die beiden 11-jährigen Nachwuchs-Forscherinnen eine 14‑tägige Anwenderbeobachtung durch. Gesucht werden Familien mit Kindern zwischen zwei und acht Jahren, die Schwierigkeiten oder Ängste beim Blutzucker-Messen haben.

Die Teilnahme ist unkompliziert: Die Hülle und kurze Fragebögen werden per Post zugeschickt. Nach jeder Messung soll ein Fragebogen ausgefüllt werden. Anschließend werden die Antworten per E-Mail zurückgeschickt. Die Hülle dürfen die Kinder im Anschluss behalten.

Auf einen Blick: So funktioniert die Teilnahme

  • Mitmachen bei der Anwenderbeobachtung können Familien von Kindern mit Typ-1-Diabetes, die zwischen 2 und 8 Jahre alt sind und mindestens einmal täglich blutig den Blutzucker messen.
  • Dazu einfach bis zum 30. März 2026 eine E-Mail an messgeraetehuellen@gmx.de senden und darin das genutzte Messgerät nennen.
  • Die Hülle für das jeweilige Blutzucker-Messgerät und die Fragebögen werden per Post zugeschickt. Die ausgefüllten Fragebögen werden anschließend von den teilnehmenden Familien per E‑Mail zurückgesendet.
  • Die Hülle dürfen nach der Anwenderbeobachtung behalten werden.

Das Projekt greift ein Thema auf, das viele Familien beschäftigt. In Online‑Sprechstunden und Elternforen sind Belastungen durch den täglichen Messvorgang ein wiederkehrendes Thema – von Angst vor dem Piks bis hin zu Konflikten im Alltag. Der Ansatz der Schülerinnen verbindet praktische Selbsterfahrung mit einer kreativen Lösungsidee und richtet den Blick darauf, wie kleine Veränderungen den Familienalltag erleichtern können.

Familien können sich bis zum angegebenen Termin per E‑Mail anmelden und das genutzte Messgerät angeben. Die Schülerinnen hoffen auf eine breite Beteiligung, um belastbare Ergebnisse zu erhalten – und vielleicht einen Beitrag zu leisten, wie das Blutzucker-Messen für junge Kinder ein Stück leichter werden kann.


von Redaktion Diabetes-Anker

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  • darktear postete ein Update vor 4 Stunden

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 2 Wochen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena