- Leben mit Diabetes
Mehr als 50 Jahre Diabetes: Mehnert-Medaille ehrt Langzeitdiabetiker
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diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ruft zusammen mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) alle Menschen mit Diabetes, die 50 Jahre oder länger auf ein Leben mit der Erkrankung zurückblicken können, zur Einsendung ihrer ganz persönlichen Geschichte bis zum 31. August auf. Aus allen Einsendern wählt der Vorstand von diabetesDE den/die Preisträger/in aus.
In Deutschland haben ca. 6,7 Millionen Menschen an der Stoffwechselerkrankung Diabetes. Gerade Typ-1-Diabetiker, die zum Teil schon in früher Kindheit erkranken, leben oft viele Jahrzehnte mit der Krankheit, so mancher bereits seit über 50 Jahren. Betroffene müssen dafür jedoch auch ein hohes Maß an Disziplin und Selbstmanagement aufbringen und das 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr.
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ehrt Langzeitdiabetiker für diese Lebensleistung: Die gemeinnützige Organisation verleiht dieses Jahr bereits zum sechsten Mal im Rahmen der Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag 2018 die „Mehnert-Medaille“ an eine betroffene Person.
Ein weitgehend normales Leben dank moderner Therapien und Technologien
Noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts hatten Menschen mit Diabetes nur eine geringe Lebenserwartung, bis es am 27. Juli 1921 Frederick Banting und Charles Best gelang, Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren zu isolieren und damit durch Injektion bei diabetischen Hunden deren Blutzucker zu senken. Im Januar 1922 wendeten sie Insulin erstmals am Menschen erfolgreich an.Schon ein Jahr später gelang es, Insulin in größeren Mengen aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen und Rindern herzustellen und somit die Behandlung von Diabetes zu revolutionieren.
„Was vor hundert Jahren noch vollkommen undenkbar war, ist heutzutage Wirklichkeit: Menschen mit Diabetes können dank der Insulintherapie und immer neuer technologischer Entwicklungen ein weitgehend normales Leben führen – arbeiten, Sport treiben oder reisen wie stoffwechselgesunde Menschen und dabei ein hohes Lebensalter erreichen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE.
Verleihung der Mehnert-Medaille am 18. November 2018 in Berlin
Dabei sind Menschen mit Diabetes 99 Prozent der Therapiezeit auf sich selbst gestellt. „Beeindruckend ist, wie die Betroffenen der bislang eingesandten Geschichten und ihre Angehörigen dies auch in schwierigen Zeiten trotz schlechter Versorgung wie zum Beispiel der Nachkriegszeit gemeistert haben“, so Juliane Gericke, Geschäftsführerin der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M).
Die Medaille ist benannt nach dem „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert, der in der Öffentlichkeit wie kein Zweiter dafür steht, Betroffene zu motivieren, sich aktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und das Leben trotz aller Schwierigkeiten in allen Facetten zu genießen.
Herr Prof. Mehnert ist Facharzt für innere Medizin und Diabetologe. Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt am Krankenhaus München-Schwabing hatte er national und international viele wichtige Positionen inne, vom ständigen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Diabetes-Experten-Komitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die Präsidentschaft der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.
Doch vor allem war und ist Herr Prof. Mehnert für Tausende Diabetiker Ansprechpartner, Motivator und Vertrauensperson.
Zu seinem 90. Geburtstag im letzten Jahr hat das Diabetes-Journal ein Interview mit Prof. Mehnert geführt.
Aus allen Einsendern wählt der Vorstand von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe den Preisträger aus, dem am Sonntag, dem 18. November 2018, im Estrel Congress Center Berlin die „Mehnert-Medaille“ von Dr. Jens Kröger im Rahmen der Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag verliehen wird.
Formalien für die Bewerbung und weitere Informationen
Interessierte können ihre persönliche Geschichte noch bis zum 31. August 2018 hochladen auf www.mehnert-medaille.de. Auf der Website haben Betroffene auch die Möglichkeit, sich mit anderen Langzeitdiabetikern auszutauschen. Auch per E-Mail können sie ihren Text mit Namen, Adresse, Geburtsdatum, einem Foto sowie Ihren Lebenslauf einreichen an info@diabetesde.org
.
Die Erzählung sollte nicht länger als zwei DIN A 4 Seiten sein und nicht mehr als 8.000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen. Texte, die länger als das vorgegebene Format sind, können leider nicht berücksichtigt werden. Die Redaktion behält sich vor, Texte vor Veröffentlichung redaktionell zu bearbeiten.
Jeder Einsender erhält als Anerkennung für seine Lebensleistung eine Urkunde von diabetesDE per Post zugesandt. Als Dankeschön für die Einsendung erhält jeder Teilnehmer außerdem die Basismitgliedschaft bei der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) für ein Jahr gratis. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mehr unter www.mehnert-medaille.de und www.diabetesde.org.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
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kleisen postete ein Update vor 5 Stunden, 31 Minuten
Ich kündige das Abo mit Ihnen zum nächstmöglichen Zetpunkt. Danke . Bitte bestätigen. Klaus Eisenschmidt, Bloherfelder str. 212D, 26129 Oldenburg
kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück