Laubers Kolumne: Tiefer Einschnitt

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Laubers Kolumne: Tiefer Einschnitt

Ein Schlaganfall hat mich im November 2022 für über zwei Monate aus dem Verkehr gezogen. Jetzt kehre ich langsam zurück.

Der 15. November hat mein Leben einschneidend verändert: Gegen 20 Uhr merkte ich plötzlich, dass etwas nicht stimmt: Plötzlich wurde alles scheinbar einfach – und ich wollte mein Testament schreiben. Weit kam ich nicht, denn nach wenigen Zeilen verschwamm meine Schrift – und ich versank für Wochen im Dunkeln. Was war passiert? Ein schwerer Schlaganfall mit anschließender Gehirnblutung hatte mich aus heiterem Himmel getroffen.

Was folgte waren lange Wochen zuerst in der Kölner Uniklinik und dann in einer Rehaklinik in der Nähe von Gummersbach. Erst gegen Mitte Januar konnte ich wieder nach Hause gehen. Immer noch stark hinkend, denn der Schlag hat die rechte Körperhälfte in Mitleidenschaft gezogen und auch das Erinnerungsvermögen ist noch lückenhaft. Aus einem quirligen Menschen voller Pläne wurde über Nacht ein Mann, der das Leben wieder neu lernen muss.

Was hat sich geändert? Nun, ich betrachte alles danach, wie es mir guttut. Erst kommt mein Wohlbefinden. Daran richte ich mein Handeln aus. Wenn ich merke, mein Standpunkt könnte zu kontroversen Debatten führen, dann lasse ich das Ganze weg. Es waren diese Kontroversen in der Vergangenheit, die mich viel Kraft gekostet haben. Kraft, die ich nicht mehr habe. Jetzt geht es darum, dass ich mich nicht mehr aufrege, dass mein Blutdruck in schicklichen Regionen bleibt. Etwas, das mir bislang gut gelungen ist, sind meine Werte doch absolut bestens, was natürlich auch ein Resultat der umfassenden Gabe von Medikamenten ist. Hoffe, dass das so bleibt!


von Hans Lauber

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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