- Leben mit Diabetes
Unternehmer Philipp Lahm kehrt auf den Rasen zurück
2 Minuten

Der FC Diabetologie feiert am 8. November 2019 sein 5-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird in Leipzig mit einem Benefizspiel gefeiert. Erstmals wird auch Weltmeister Philipp Lahm für den FC Diabetologie auflaufen. Gegner wird eine Mannschaft von RB Leipzig sein, die sich vor allem aus ehemaligen Spielern der Saison 2009/10 zusammensetzt.
Der FC Diabetologie ist ein Novum für Deutschland. Hier spielen Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes, alle Hobbyfußballer mit mehr oder weniger fußballerischem Können, aber mit einer gemeinsamen Vision: Mit ihren Spielen, die sie vor allem gegen den FC Bundestag bestreiten, möchten sie mehr Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit Diabetes mellitus erreichen und eine Nationale Diabetes-Strategie erwirken.
Mehr als 7 Mio. Menschen sind aktuell in Deutschland von Diabetes betroffen. Neben dem ehrenamtlichen Kult-Trainer Christoph Daum engagieren sich zur Unterstützung der Amateure auch einige Ex-Profis: Ingo Anderbrügge, Thomas Häßler, Thomas Helmer, Ivan Klasnic, Pierre Littbarski, Martin Max und Norbert Meier waren schon dabei. Für Leipzig ist kein geringerer als Weltmeister Philipp Lahm angekündigt!
In Sachsen leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Diabetes
„Die Prognose des Robert Koch-Instituts (RKI) sagt für das Jahr 2040 eine Steigerung auf bis zu 12,3 Mio. Menschen mit Diabetes voraus. Wenn die Politik nicht bald wirksamere präventive Maßnahmen ergreift, diesen Diabetes-Tsunami zu stoppen, wird eine bestmögliche Versorgung der Menschen mit Diabetes in Gefahr sein, denn aktuell gibt es weder genügend Diabetologen noch klinische Fachabteilungen, die diese Masse an Menschen qualitätsgerecht versorgen könnten“, sagt Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender der Organisation diabetesDE.
Der FC Diabetologie wurde im November 2014 von diabetesDE gegründet, das erste Training fand in Leipzig auf dem Trainingsgelände von RB Leipzig statt. Grund genug, nach exakt 5 Jahren hierher zurückzukehren und mit einem Spiel am 8. November 2019 um 19 Uhr gegen den heutigen Bundesligisten anzutreten. Sachsen ist im Übrigen mit knapp 12 Prozent der Bevölkerung eines der am stärksten von Diabetes betroffenen Bundesländer.
Philipp Lahm als prominentester „Neuzugang“ des FC Diabetologie
Weltmeister Philipp Lahm hat angekündigt, die erste Halbzeit mitzuspielen. Zu seinem Engagement sagt der Unternehmer (u.a. Sixtus): „Aktivität ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Mit den Produkten von Sixtus möchte ich Diabetiker ermutigen, ihrer Krankheit aktiv entgegenzutreten.“
Neben Philipp Lahm werden noch der Ex-Schalker Ingo Anderbrügge dabei sein sowie Olympiasieger Matthias Steiner. Im Team von RB Leipzig werden unter anderem Thomas Kläsener, Lars Müller, Sven Neuhaus, Patrick Bick, Daniel Rosin, Perry Bräutigam und Ingo Hertzsch.
Im Anschluss: „3. Halbzeit“ mit politischer Podiumsdiskussion
Im Anschluss an das Fußballspiel findet eine „3. Halbzeit“ mit einer politischen Podiumsdiskussion zum Thema „Der Kampf gegen den Diabetes-Tsunami – Wege aus der Sitzfalle“ mit Politikern aller Parteien statt. Sie werden zudem nach ihren Lösungen für eine Nationale Diabetes-Strategie befragt.
Es nehmen teil: Jens Lehmann (MdB, CDU), Sören Pellmann (MdB, die Linke), Dagmar Neukirch (MdL, SPD), Dr. Jens Kröger (Vorstandsvorsitzender diabetesDE), Dr. Nikolaus Scheper (Vorstandsvorsitzender BVND) und Christoph Daum (Trainer FC Diabetologie). Die Moderation übernimmt Frau Dr. Franziska Rubin. Die Podiumsdiskussion wird unterstützt von der AOK Plus für Sachsen und Thüringen sowie von Novo Nordisk.
Alles auf einen Blick:
| Was: | Benefizspiel FC Diabetologie gegen die Mannschaft von RB Leipzig aus der Saison 2009/2010 | |
| Wann: | 8. November 2019, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) | |
| Wo: | Stadion am Cottaweg RasenBallsport Leipzig GmbH Cottaweg 3 04177 Leipzig |
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 4 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 22 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße