Video – Annika: „Es gibt ein Leben vor und nach der Diagnose“

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Video | Annika: „Es gibt ein Leben vor und nach der Diagnose“
Foto: Christian Duda – MedTriX Group
Video – Annika: „Es gibt ein Leben vor und nach der Diagnose“

In unserem Video gibt Annika einen Einblick in ihr neues Leben mit Diabetes, berichtet davon, wie sie die Diagnose verarbeitet hat und wieso sie sich für den Aufbau einer Community für Menschen mit Typ-2-Diabetes stark macht.

Wir waren bei Annika zu Besuch im schönen Weserbergland. Sie hat im Jahr 2018 die Diagnose Typ-2-Diabetes erhalten und teilt ihre Erfahrungen über das Leben mit der chronischen Erkrankung auf ihrem Instagram-Profil. Denn seitdem hat sich viel für sie verändert: Annika achtet nun bewusster auf sich und ihr Leben, bewegt sich mehr, ernährt sich abwechslungsreicher und hat sogar das Brotbacken als neue Leidenschaft entdeckt, wie sie Diabetes-Anker-Projektmanagerin Lena Schmidt im Video erklärt.

Sieh hier das Video mit Annika aus der Reihe „Mitten im Leben mit Diabetes“:

Natürlich hatte es etwas Zeit gebraucht, bis die 41-jährige Verwaltungsangestellte sich zurechtfinden konnte. Und die Gewissheit, nun mit einer chronischen Erkrankung zu leben, musste sie auch erst einmal verarbeitet. Aber ihr Umfeld hat es ihr so einfach wie möglich gemacht. Dass aber immer noch viele mit der neuen Diagnose hilflos in die Welt geschickt werden und Menschen mit Diabetes häufig Vorurteile und Stigmatisierungen entgegenschlagen, findet Annika erschreckend. Auch deshalb engagiert sie sich in Sachen Diabetes-Aufklärung (u.a. auch bei der Kampagne „Deine Diabetes-Stimme“) und gibt anderen Menschen mit Typ-2-Diabetes Halt.

Schon gesehen? Unser Video zur Diabetes-Charity-Gala
Einmal im Jahr lädt die gemeinnützige Gesundheits­organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nach Berlin, um Menschen mit Diabetes eine große Bühne zu bereiten und ihre Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen. Annika war ebenfalls vor Ort und kommt auch in unserem Video zur diesjährigen Diabetes-Charity-Gala zu Wort.
➤ zum Video

Zum Thema Ernährung nach der Diabetes-Diagnose sagt sie: „Mein Alltag ist bunter geworden.“ Für unser Video hat Annika sich sogar zusammen mit Lena in ihre Küche gestellt und zeigt Euch, wie sie mit einfachen Mitteln einen leckeren und gesunden Snack zubereitet, der sich wunderbar zu ihrem selbstgebackenen Broten eignet.

➤ zum Diabetes-Video-Anker



von Gregor Hess, Lena Schmidt und Christian Duda

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 18 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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