Was Menschen mit Diabetes in Deutschland bewegt

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Was Menschen mit Diabetes in Deutschland bewegt

Der Alltag mit Diabetes kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Doch was genau beschäftigt Menschen mit Diabetes am meisten? Mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Und welche Unterstützung wünschen sie sich, um ihre Therapieziele zu erreichen? Mit diesen und weiteren Themen beschäftigt sich eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Roche Diabetes Care unter mehr als 600 Menschen mit Diabetes in Deutschland.

Erfolgserlebnisse sorgen für Motivation

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage* zeigen, wie wichtig, aber auch wie schwer es manchmal ist, im Alltag mit Diabetes motiviert zu bleiben: 91 Prozent der Befragten geben an, dass Motivation für sie eine große Rolle spielt. Die meiste Motivation benötigen Menschen mit Diabetes, um sich gesund zu ernähren (65 Prozent), sich regelmäßig zu bewegen (55 Prozent), Gewicht zu verlieren (54 Prozent), regelmäßig zu messen (44 Prozent) und ein Diabetes-Tagebuch zu führen (37 Prozent).

Warum fällt es schwer, motiviert zu bleiben? 51 Prozent der Befragten haben keine Lust, sich ständig mit ihrem Diabetes zu beschäftigen, 29 Prozent haben zu viel Stress mit anderen Dingen und je 24 Prozent empfinden es als kompliziert und anstrengend, den Überblick zu behalten bzw. als nervig und zeitaufwändig, sich mit ihren Werten zu beschäftigen.

© Roche Diabetes Care | Für 9 von 10 Menschen mit Diabetes spielt Motivation eine große Rolle.

Was trägt zur Motivation im Alltag bei? Hier zeigt sich ein großer Unterschied zwischen jüngeren und älteren Menschen mit Diabetes. Am wichtigsten sind für beide Altersgruppen Erfolgserlebnisse wie gute Werte und Gewichtsabnahme mit 57 Prozent (18 bis 34 Jahre) bzw. 65 Prozent (Generation 55+).

Bei den jüngeren folgen dann schon digitale Helfer mit 51 Prozent und an dritter Stelle Freunde und Familie (38 Prozent). Nur 26 Prozent von ihnen sehen den Arzt in der Rolle des Motivators. Bei der Generation 55+ kommt bereits an zweiter Stelle der Arzt mit 45 Prozent und dann der Partner (25 Prozent), der zur Motivation beiträgt.

Nutzung von digitalen Helfern stehen Befragte positiv gegenüber

Wenn es um die Nutzung von Apps geht, die zur Motivation im Alltag beitragen, spielt ebenfalls das Alter eine gewisse Rolle: Bei den Befragten zwischen 18 und 34 Jahren können sich 89 Prozent, vorstellen, eine entsprechende App zu nutzen, in der Altersgruppe von 35 bis 54 Jahren sind es 71 Prozent und bei der Generation 55+ immerhin noch 49 Prozent.

Folgende Funktionen werden dabei als motivierend empfunden: 55 Prozent der Befragten wünschen sich einen übersichtlichen Report für sich sowie den Arzt und 47 Prozent ein digitales Diabetes-Tagebuch, um ihre Werte immer dabei und an einem Ort gebündelt zu haben. Danach folgen mit je 41 Prozent eine unkomplizierte Vernetzung der App mit dem Messgerät und weiteren Geräten bzw. die drahtlose Übertragung der Werte vom Messgerät in die App.

Ein sicheres Gefühl ist wichtig für Selbstbewusstsein und Lebensqualität

Neben der Motivation ist ein sicheres Gefühl im Diabetes-Alltag für die meisten (96 Prozent) von großer Bedeutung. Leidet es, wirkt sich dies negativ auf die die Lebensqualität aus: So verzichten vier von fünf Menschen (79 Prozent) mit Diabetes auf Dinge, die sie gerne tun würden, weil sie sich unsicher fühlen. Bei den jüngeren Befragten (18 bis 34 Jahre) sind es sogar 89 Prozent. Darüber hinaus hemmt diese Unsicherheit bei mehr als der Hälfte der Menschen mit Diabetes (59 Prozent) das Selbstbewusstsein.

© Roche Diabetes Care | 96 Prozent der Befragten geben an, dass ein sicheres Gefühl im Diabetes-Alltag von großer Bedeutung ist.

In welchen Alltagssituationen fehlt das sichere Gefühl? 47 Prozent aller Befragten machen sich Sorgen wegen stark schwankender Werte, gefolgt von Unsicherheiten, wie und warum der Körper in bestimmten Situationen reagiert (33 Prozent) sowie nächtlichen Hypoglykämien (31 Prozent). Bei Menschen mit Typ-1-Diabetes sind es sogar 61 Prozent, denen stark schwankende Werte und 50 Prozent, denen nächtliche Hypoglykämien die meisten Sorgen bereiten.

So ist es auch nicht überraschend, dass für 53 Prozent der Befragten ein sicheres Gefühl bedeutet, die Werte immer im Blick zu haben, für 45 Prozent frühzeitig Trends zu erkennen und für 37 Prozent vor nächtlichen Unterzuckerungen gewarnt zu werden.

Digitale Lösungen sollten weiter vernetzt werden

Die Befragung zeigt, wie wichtig die Themen Motivation und ein sicheres Gefühl für Menschen mit Diabetes sind. Digitale Lösungen können hier den Unterschied machen: Mit innovativen Produkten wie dem Eversense XL Langzeit-CGM System und der mySugr Tagebuch-App bietet Roche Diabetes Care bereits Möglichkeiten zur Entlastung im Diabetes-Alltag.

Jetzt gilt es, die Vernetzung einzelner Lösungen wie Apps, CGM-Systeme und Insulinpumpen weiter voranzutreiben, damit sich das Potenzial der Digitalisierung voll entfalten kann. Das Ziel: den Alltag von Millionen Menschen mit Diabetes weiter zu erleichtern und dafür zu sorgen, dass sich ihr Leben weniger um ihren Diabetes und mehr um sie selbst dreht.


* Anonyme Online-Befragung von dynata im Auftrag von Roche Diabetes Care, n=611 Menschen mit Diabetes ab 18 Jahren (n1= 200 Typ-1-Diabetiker, n2 = 411 Typ-2-Diabetiker), Befragungszeitraum: Juni 2019.


Quelle: Pressemitteilung von Roche Diabetes Care Deutschland

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  • uho1 postete ein Update vor 4 Tagen, 10 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂