Wie Sie Ihre Zeit optimal nutzen

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Wie Sie Ihre Zeit optimal nutzen

Die Arbeit stapelt sich, ständig kommen neue Herausforderungen dazu. Wie soll man Arbeit und Privates nur komplett unter einen Hut bringen? Mit etwas Planung und realistischen Zielen lässt sich so mancher Zeitfresser abstellen.

Morgen stehe ich eine halbe Stunde früher auf, mache Sport, bügle noch ein paar Teile weg, um dann frisch und voller Energie arbeiten zu gehen … Klingt gut, ist aber im Grunde zu viel auf einmal. Leider bleibt es meist auch bei wenigen Malen, wo dann tatsächlich früher den Federn entsprungen und der Haushalt nebenbei erledigt wird. Denn letztlich strengt solch ein Vorhaben mehr an, als es dauerhaft nutzt. Sinnvoller ist es, den eigenen Zeiträubern mit etwas Planung den Garaus zu machen.

Was sind Ihre Zeiträuber?

Wer erfolgreich und auf Dauer seinen Zeitfressern auf den Grund gehen möchte, muss sich erst einmal etwas Zeit zur Analyse nehmen. Aufschreiben ist eine gute Möglichkeit, persönliche Zeitnager ausfindig zu machen. Mit Hilfe dieser Punkte können Sie analysieren:

  • Wo lauern meine größten Zeitfresser?
  • Was raubt mir besonders viel Zeit und Energie?
  • Bei welchen Aktivitäten neige ich zum Trödeln?
  • Was kann ich problemlos delegieren?
  • Welche Stolperfallen hindern mich, mein Vorhaben umzusetzen?
  • Wie kann ich dies ändern?
  • Wie motiviere ich mich am besten, um meinen Zeitdieben den Garaus zu machen?
  • Was bin ich tatsächlich bereit zu tun, um dauerhaft etwas zu ändern?

Vergeben Sie Noten

Der erste Schritt zur Veränderung ist getan – Glückwunsch! Alternativ hilft auch eine To-Do-Liste. Sammeln Sie erst einmal alles, indem Sie sämtliche Dinge ohne Wertung aufschreiben, beispielsweise auf Notizzetteln mit jeweils einer Aufgabe. Erst dann geht es ans Sortieren: Was hat oberste Priorität? Was kann warten, und was wollten Sie immer schon einmal in Angriff nehmen?

Verteilen Sie Noten von 1 (wichtig) bis 6 (kann warten). Jede Zahl sollte dabei nur einmal Verwendung finden. Allein die Beschränkung auf sechs Dinge, was auch schon recht viel ist, hilft dabei, nicht alles auf einmal zu wollen. Und Sie erkennen blitzschnell, was am meisten unter den Nägeln brennt. Diese Gliederung ist schnell und einfach gemacht und lässt sich immer wieder neu justieren. Wenn etwas erledigt ist, deutlich sichtbar durchstreichen oder Zettel wegwerfen. So lichtet sich das Chaos von selbst.

Zur Belohnung gibt’s eine Pause

Übrigens: Planen Sie täglich etwa 30 Prozent als freie Zeit. Schließlich kann sich immer mal etwas verzögern oder dazwischenfunken. Außerdem brauchen Sie Pausen zwischen den einzelnen Terminen: Momente, in denen Sie Gedanken ziellos nachhängen können (oder eine Runde nach draußen gehen), helfen, zu entspannen und Stress abzubauen. Das motiviert, weiterhin konzentriert zu arbeiten. Denn eine kleine Analyse der Zeit bringt mehr Zufriedenheit und schafft Raum für neue Ideen.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (10) Seite 70-71

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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