- Leben mit Diabetes
Wie Sie Ihre Zeit optimal nutzen
2 Minuten

Die Arbeit stapelt sich, ständig kommen neue Herausforderungen dazu. Wie soll man Arbeit und Privates nur komplett unter einen Hut bringen? Mit etwas Planung und realistischen Zielen lässt sich so mancher Zeitfresser abstellen.
Morgen stehe ich eine halbe Stunde früher auf, mache Sport, bügle noch ein paar Teile weg, um dann frisch und voller Energie arbeiten zu gehen … Klingt gut, ist aber im Grunde zu viel auf einmal. Leider bleibt es meist auch bei wenigen Malen, wo dann tatsächlich früher den Federn entsprungen und der Haushalt nebenbei erledigt wird. Denn letztlich strengt solch ein Vorhaben mehr an, als es dauerhaft nutzt. Sinnvoller ist es, den eigenen Zeiträubern mit etwas Planung den Garaus zu machen.
Was sind Ihre Zeiträuber?
Wer erfolgreich und auf Dauer seinen Zeitfressern auf den Grund gehen möchte, muss sich erst einmal etwas Zeit zur Analyse nehmen. Aufschreiben ist eine gute Möglichkeit, persönliche Zeitnager ausfindig zu machen. Mit Hilfe dieser Punkte können Sie analysieren:
- Wo lauern meine größten Zeitfresser?
- Was raubt mir besonders viel Zeit und Energie?
- Bei welchen Aktivitäten neige ich zum Trödeln?
- Was kann ich problemlos delegieren?
- Welche Stolperfallen hindern mich, mein Vorhaben umzusetzen?
- Wie kann ich dies ändern?
- Wie motiviere ich mich am besten, um meinen Zeitdieben den Garaus zu machen?
- Was bin ich tatsächlich bereit zu tun, um dauerhaft etwas zu ändern?
Vergeben Sie Noten
Der erste Schritt zur Veränderung ist getan – Glückwunsch! Alternativ hilft auch eine To-Do-Liste. Sammeln Sie erst einmal alles, indem Sie sämtliche Dinge ohne Wertung aufschreiben, beispielsweise auf Notizzetteln mit jeweils einer Aufgabe. Erst dann geht es ans Sortieren: Was hat oberste Priorität? Was kann warten, und was wollten Sie immer schon einmal in Angriff nehmen?
Verteilen Sie Noten von 1 (wichtig) bis 6 (kann warten). Jede Zahl sollte dabei nur einmal Verwendung finden. Allein die Beschränkung auf sechs Dinge, was auch schon recht viel ist, hilft dabei, nicht alles auf einmal zu wollen. Und Sie erkennen blitzschnell, was am meisten unter den Nägeln brennt. Diese Gliederung ist schnell und einfach gemacht und lässt sich immer wieder neu justieren. Wenn etwas erledigt ist, deutlich sichtbar durchstreichen oder Zettel wegwerfen. So lichtet sich das Chaos von selbst.
Zur Belohnung gibt’s eine Pause
Übrigens: Planen Sie täglich etwa 30 Prozent als freie Zeit. Schließlich kann sich immer mal etwas verzögern oder dazwischenfunken. Außerdem brauchen Sie Pausen zwischen den einzelnen Terminen: Momente, in denen Sie Gedanken ziellos nachhängen können (oder eine Runde nach draußen gehen), helfen, zu entspannen und Stress abzubauen. Das motiviert, weiterhin konzentriert zu arbeiten. Denn eine kleine Analyse der Zeit bringt mehr Zufriedenheit und schafft Raum für neue Ideen.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (10) Seite 70-71
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uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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