- Leben mit Diabetes
Laubers Kolumne: Wie uns Pflanzen Toleranz lehren
3 Minuten
Faszinierende Analogien zwischen Pflanzen und Menschen beschreibt die Freiburger Phytotherapeutin Ursel Bühring.
„So wie Menschen unterschiedlich sind, so sind es auch Pflanzen. Mit einem Unterschied: Wir versuchen nicht, Pflanzen ‘umzuerziehen’, sondern akzeptieren ihre Andersartigkeit und versuchen, ihre Bedürfnisse zu erkennen. Nicht alle Pflanzen können eine Rose sein – und auch die Rosen haben ihre Dornen. Den Pflanzen gestehen wir zu, dass eine genau so richtig ist, wie sie ist und wo sie steht – warum nicht auch den Menschen?
Manche Menschen sind wie Efeu. Sie brauchen einfach jemanden, an dem sie sich hochhangeln können, um groß zu werden und zum Blühen zu kommen – alleine schaffen sie das nicht. Andere sind von Natur aus eher wie Gänseblümchen, kindlich offen und strahlend, und kommen immer wieder hoch – welch kostbare Kraft! Wieder andere schwanken wie Gräser im Wind. Vielleicht täte es solchen Menschen gut, wenn sie sich dessen gewahr wären, wie fest und gleichzeitig wie flexibel sie sind. Manch andere stehen da wie eine knorrige Eiche, trotz überdauerter Stürme ungebeugt und durch nichts im Leben verbogen, im Gegenteil: Sie können mit ihrem starken Stamm anderen Menschen Rückhalt geben!
Vielfalt ist ein Geschenk
So ist ein jeder richtig an seinem Platz. Es braucht alle, es braucht ja gerade die Vielfalt! Wenn wir um dieses Geschenk der Vielfalt wissen, können wir die anderen so lassen, wie sie sind. Man muss ja nicht mit jeder und jedem ‘können’, es gibt auch bei den Pflanzen ‘Interessengemeinschaften’ und ‘Freundschaften’. Die einen brauchen einen satten Boden, in dem andere verkümmern würden und Hungerkünstler geradezu ertrinken!
Wir kennen es vom Garten: Wenn man Thymian in vermeintlich gute, nahrhafte, fette Erde setzt, in der zuvor Tomate und Brennessel prächtig gediehen, dann geht er ein. Thymian liebt die Sonne und den kalkhaltigen Magerrasen, nur so entfaltet er sein heilkräftiges Aroma. Genauso wie manche Menschen es üppig brauchen, um glücklich zu sein und sich entfalten zu können, sind andere mit dem kleinen Glück in sich und um sich herum vollkommen zufrieden.“
Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt.
Johann Wolfgang von Goethe
Weiß alles über Heilpflanzen: Ursel Bühring
Ursel Bühring gründete in Freiburg die erste deutsche Heilpflanzenschule – Keimzelle von inzwischen über 80 Schulen, wo gezeigt wird, wie sich die heilenden Pflanzen in ihrer ganzen Breite anwenden lassen. Längst hat sie ihre Schule verkauft, um sich auf die Pflanzenforschung, ihre Vorträge – und ihre Bücher zu konzentrieren. Einen ganzen Kosmos hat sie geschaffen aus rund 30 Büchern über Heilpflanzen, Kuren, Therapien und Kochen mit Kräutern, darunter das Standardwerk „Alles über Heilpflanzen“. Das oben stehende Zitat habe ich ihrem Buch „Meine Heilpflanzenschule“ entnommen, wo sie mitreißend beschreibt, welche Schwierigkeiten beim Aufbau der Schule zu meistern waren – und wie sie durch diesen Prozess zur selbständigen Persönlichkeit gereift ist, die andere Menschen für die Kraft der Natur begeistern kann.
TDM Traditionelle Deutsche Medizin heißt mein Buch, wo Ursel Bühring dafür gesorgt hat, dass die darin vorgestellten 30 Heilpflanzen von Arnika bis Wermut auch sicher selbst angewendet werden können.
Gibt anderen Menschen Rückhalt: Eiche
von Hans Lauber
- E-Mail: aktiv@lauber-methode.de
- Internet: www.lauber-methode.de
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Tag, 23 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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