Emotionen spielen eine große Rolle

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Emotionen spielen eine große Rolle

Kennst du das auch, dieses Gefühl, wenn dich Angst, Schmerz, Trauer, Wut und Zweifel auf einmal überfallen und du gar nicht weißt, woher diese Gefühle und Emotionen auf einmal kommen? In diesen Situationen nehme ich meinen Kopf sehr oft als einen „Bohrer“ wahr, der alles hinterfragen muss. Warum? Wieso ausgerechnet jetzt? Wieso passiert das mir? Was war der Auslöser?

Superkraft Zaubern

Auch wenn es mir schwerfällt, mir das einzugestehen, bin ich eine Person, die sich schnell in eine Situation reinsteigert und aus einer Maus einen Elefanten zaubert.

→ könnte ich mir eine Superkraft aussuchen, wäre diese: Z A U B E R N

Zaubern ist etwas Schönes und es schafft Dinge aus der Welt, die wir nicht haben wollen. Auch andersherum gesehen können wir Dinge herzaubern, die wir uns wünschen. Erinnert ihr euch noch an eure Kindheit? Hattet ihr auch einen Zauberstab und habt lauter Zaubertricks erlernt, um Gegenstände verschwinden zu lassen oder Menschen in eurer Umgebung zu verzaubern?

Probleme einfach verschwinden lassen…

Übertragen wir die fabelhafte Zauberkraft einmal auf die Emotionen und die Gefühle. Das Leben wäre so einfach, wenn wir unsere Probleme, die negativen Gedanken, die Emotionen, die uns immer wieder aufs Neue im Griff haben, mit einem einfachen Zauberspruch verschwinden lassen könnten. Stellt euch mal vor, wie das wäre…

Wären wir als Mensch dann so, wie wir sind? Hätten wir die Stärken und Schwächen, die uns zu der Person machen, die das gerade liest? Was wäre, wenn…? Geht mal in euch und setzt euch mit dem Gedanken auseinander, ihr könntet euch euer Leben zurecht„zaubern“.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger möchte ich diese Superkraft. Ich bin heute 22 Jahre alt, habe viel erlebt, tolle Freunde gefunden und eine wunderbare Familie. Mein Leben ist auch geprägt von Fehlern, Situationen, in denen ich vielleicht etwas falsch gemacht und damit etwas verloren habe.

Ich kann mit ganz großer Sicherheit sagen…

Genau diese Momente, diese Emotionen und Gefühle haben mich zu dieser Person werden lassen, die ich heute bin. Für mich ist das, hier zu schreiben, eine Überwindung, denn diese Einsicht ist mir erst jetzt so wirklich deutlich geworden. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen, mit den erlebten Situationen, mit den Menschen, alles, was ich tagtäglich erlebe, erlebe nur ich. Ob Freunde, Familie, Verwandte, keiner erlebt das Gleiche wie ich, und mein Handeln kann schlussendlich nur ich nachvollziehen, denn es steckt ja sonst keiner in meiner Haut, der versteht, wieso, weshalb, warum ich gerade so handle.

Auch wenn wir alle anders sind, gibt es Dinge, die uns verbinden. Hier möchte ich euch von einer Erfahrung erzählen, die mir sehr am Herzen liegt.

Diabetes-Barcamp: wertvoll und berührend

Am 21. Oktober 2017 war ich auf dem Diabetes-Barcamp in Frankfurt. Ein Tag mit vielen tollen Diabetikern. Der Tag war so gestaltet, dass wir Teilnehmer Themen vorschlagen durften, die uns am Herzen liegen. Schlussendlich gab es über den ganzen Tag verteilt „Sessions“ zu diesen ausgewählten Themen, in denen wir diskutiert, uns gegenseitig Tipps gegeben und unsere Geschichten ausgetauscht haben.

Für mich war das ein unglaublich wertvoller und berührender Tag. So viele Menschen kennenzulernen, die jeden Tag das Gleiche erleben und sich jeden Tag auf das Neue mit dem Diabetes arrangieren müssen!

Die Session über den Diabetes und die Emotionen hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, denn nicht nur die Emotionen können den Diabetes beeinflussen, sondern genauso auch der Diabetes die Emotionen.

Andere teilhaben lassen

Für mich ist es von großer Wichtigkeit zu wissen, dass ich mit dem Thema Emotionen und Gefühle nicht alleine bin, wenn ich an meinen Diabetes denke. Läuft es mal nicht so, wie es soll, kommen diese Selbstzweifel, was ich falsch gemacht habe, die Wutanfälle, weil ich schon wieder auf 400 mg/dl (22,2 mmol/l) bin oder wie gestern drei Unterzucker nacheinander habe. Diese Fragen, die ich oben genannt habe, wieso passiert mir das? Wieso ausgerechnet jetzt…sind in dem Moment sehr präsent.

Ich möchte euch an meinen persönlichen Erlebnissen mit dem Diabetes und den Emotionen teilhaben lassen, denn ich bin, was das betrifft ein – wie sagt man so schön – „Sensibelchen“. Ich schätze mich glücklich, dass mein Körper mir seine Signale so direkt äußert, doch manchmal wird es auch zum Verhängnis. Sobald ich in eine Stresssituation komme, sei es nur der Gedanke an etwas, entgleist mir der Blutzucker. Stauen sich in mir Gefühle, Wut, Trauer und Freude, kann ich ebenso beobachten, wie mein Blutzucker ansteigt, wenn er nicht sowieso schon auf einer hohen Skala liegt. Jedoch möchte ich nochmal auf das Thema zu sprechen kommen, was ich oben kurz angerissen habe. Es sind nicht nur die Emotionen, die meinen Diabetes im Griff haben, nein. Es ist auch der Diabetes, der meine Emotionen im Griff hat. Wenn ich mich permanent auf hohen Werten bewege, schlägt mir das persönlich sehr auf die Psyche. Der Körper fühlt sich leer an, der Kopf ausgeraubt und ich mich einfach nur kraftlos. Erst in solchen Situationen wird mir bewusst, wie wichtig es ist, den Blutzucker richtig einzustellen und mir selber meine „Lebensenergie“ zurückzuholen.

Aus jedem Moment das Beste machen

Der Diabetes ist mein Maskottchen, das mich 24 Stunden, Tag und Nacht begleitet und alles bis ins Detail miterlebt.

Aus den Momenten, in denen es nicht so läuft, wie ich es mir wünsche, lerne ich und mache es von Mal zu Mal besser. Genau aus diesem Grund sage ich: Zaubern ist auch hier keine Lösung. Ich mache Fehler, um daraus zu lernen, und das bezieht sich nicht nur auf den Alltag, sondern auch auf den Umgang mit meiner Gesundheit.

→ Anstatt zu zaubern, streue ich Glitzer, um mich nicht von meinen Emotionen auffressen zu lassen, sondern aus jedem Moment das Beste zu machen und etwas dazuzulernen.

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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