- Leben mit Diabetes
Fit bleiben im Winter
2 Minuten

Nass und kalt ist es im Winter- da bleibt man doch besser zu Hause und kuschelt sich ein, oder? Na ja, Bewegung tut auch im Winter gut. Lesen Sie hier, wie Sie trotz Kälte und Dunkelheit dranbleiben.
Wenn Sie sich auch in der kalten Jahreszeit draußen bewegen, vielleicht sogar Sport machen möchten, helfen Ihnen diese Tipps:
Kleidung
Die halblange Sporthose aus der Sommersaison ist jetzt natürlich nicht mehr das Richtige. Mehrere schützende Schichten (Zwiebelprinzip) sind die bessere Wahl. Wenn Sie draußen richtig ins Schwitzen kommen, kann Funktionskleidung geeignet sein. Bei sehr kaltem Wetter hilft ein Schal oder ein Tuch vor Nase und Mund; außerdem gibt es spezielle, dünne Laufhandschuhe. Auch Ihre Schuhe sollten Sie überprüfen: Haben Sie genug Profil, um im Notfall auch im Schnee sicheren Halt zu bieten?
Kälte
Menschen ohne Vorbelastung (z. B. Asthma bronchiale) können auch bei Minusgraden draußen Sport treiben, denn die eingeatmete Luft wird auf dem Weg in die Lunge ausreichend erwärmt. Eine Grenze ziehen Experten allerdings bei Temperaturen unter 10 bzw. unter 15 Grad Celsius. Außerdem ist es auch Typsache, ab wann sich anstrengende Bewegung im Kalten unangenehm anfühlt bzw. schmerzt. Im Zweifel am besten immer den Arzt fragen.
Strecke
Wer sonst immer im Wald oder im Park läuft, muss sich im Winter vielleicht umstellen, denn wenn der Weg nicht ausreichend beleuchtet ist, steigt auf unebenen Wegen die Stolper- und damit die Verletzungsgefahr. Wer im Winter mehr auf Asphalt läuft, sollte sich aber informieren, ob seine Laufschuhe genügend Dämpfung bieten.
Sie wollen doch lieber drinnen bleiben oder suchen Alternativen?
Nicht jeder will im Kalten Sport treiben. Um keine allzu große Bewegungspause entstehen zu lassen, kann man im Winter z. B. auf ein Fitnessstudio ausweichen oder zu Hause einen Heimtrainer nutzen. Auch Schwimmen ist eine gute Alternative. Eine gute Liste mit Alternativen und Ausweichmöglichkeiten hat die Zeitschrift “Brigitte” auf ihrer Webseite zusammengestellt.
Auf der Seite der Techniker Krankenkasse finden Sie eine lange Liste mit allen möglichen Sportarten. Dort können Sie sich informieren, welche Fähigkeiten durch eine bestimmte Bewegungsart besonders trainiert werden und für wen sie besonders geeignet ist.
von Nicole Finkenauer-Ganz
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße