Gewappnet für die Winterzeit

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Gewappnet für die Winterzeit

Kalt, nass, dunkel und ungemütlich: Vielen macht die Umstellung auf die bevorstehenden Wintermonate zu schaffen. Mit ein paar einfachen Tipps kommen Sie gut gelaunt ohne November-Blues da durch.

Die kalte Jahreszeit macht allen zuerst einmal ein Geschenk: Am 30. Oktober wurden die Uhren eine Stunde zurückgestellt, und jeder bekam eine Stunde dazu. Meteorologisch startet der Winter nicht im November, sondern am 1. Dezember. Trotzdem empfinden die meisten Menschen schon den November als Wintermonat. Denn Glatteis, Schnee und nasskalter Regen sind vielerorts schon jetzt typisch. Lassen Sie sich von früher Dunkelheit und Minusgraden nicht die Laune verderben, denn im Grunde hat jede Jahreszeit ihren besonderen Reiz …

Gut gelaunt bei trübem Wetter

Es wird zwar früher dunkel, dennoch kann man Licht tanken: Gehen Sie gerade jetzt beispielsweise in Ihrer Mittagspause nach draußen. Ziehen Sie sich, wenn es regnet, warm genug an – und schon kann es losgehen. Wer sich täglich draußen aufhält, kommt mit der Zeit­umstellung besser klar. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft stärkt das Immunsystem, vertreibt Müdigkeit und kann vor schlechter Stimmung in der dunklen Jahreszeit schützen.

Obendrein freut sich auch noch der Blutzucker über die angenehme Bewegung. Wie wäre es zurück im Warmen statt eines Kaffees mit einer Tasse heißem Tee? Roibusch-, Früchte- oder Kräutertee bringen geschmackliche Abwechslung und füllen nebenbei das tägliche Flüssigkeitskonto.

Mal wieder Kind sein – warum nicht?

Kinder haben auch bei Regen ihren Spaß, springen und hüpfen durch Pfützen, suchen unterwegs nach Nüssen oder Kastanien. Wer schreibt vor, dass man als Erwachsener nicht auch solchen Spaß haben kann? Lassen Sie ab und zu einfach mal die Vernunft beiseite. Und dann rein in die Gummistiefel und ab zum Pfützenspringen, ab in den Park oder in den Wald. Aus kleinen Naturschätzen, die Sie unterwegs gefunden haben, lässt sich bestimmt etwas basteln oder Sie dekorieren etwas damit. Der Kreativität freien Lauf zu lassen, tut gut und macht zufrieden.

Genießen Sie in kulinarischem ­Erntedank

Waren es im Sommer Nektarinen, Erdbeeren und Zucchini zum Streicheln der kulinarischen Seele, bieten sich dazu jetzt Kohl, Orangen, heimische Äpfel, Birnen und Kürbis. Beispielsweise Kohl­gemüse ist prall gefüllt mit natürlichen Ballaststoffen – für eine reibungslose Verdauung. Dazu gesellen sich Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Kochen Sie öfter eine Suppe: Die wärmt, ist schnell gemacht und lässt sich prima vorbereiten. Und zünden Sie zum Abschluss des Tages einfach ein paar Kerzen an und entspannen Sie mit einem guten Buch auf dem Sofa. Der November kann ja so gemütlich sein – wetten?


von Kirsten Metternich
Diätassistentin, Ernährungsberaterin und Werbewirtin,
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (11) Seite 83

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße