- Aus der Community
So sage ich es Anderen – 4 Tipps und Tricks
2 Minuten
Eine Frage, der sich früher oder später vermutlich jeder Diabetiker stellen muss: Wie sage ich es Anderen?
Was in der heutigen Gesellschaft eigentlich kein Problem darstellen sollte, stellt sich für viele jedoch als schier unlösbare Aufgabe dar. Das mit Abstand größte Problem ist bei vielen wohl die Angst vor den Reaktionen.
Ich möchte euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr dieses Gespräch am besten meistert.
Wem muss ich’s überhaupt sagen?
Grundsätzlich niemandem.
Gerade in der Anfangszeit nach der Diagnose kann es aber eine wahnsinnige Unterstützung sein, Menschen um sich zu haben, die Bescheid wissen. Oft muss sich das Gefühl für den Diabetes nämlich erst noch richtig entwickeln. Und vier Augen sehen nun mal besser als zwei.
…und das auch noch weit über die Anfangsphase hinaus.
Das heißt nicht, dass jeder Großonkel 8en Grades involviert sein muss, aber dir vertraute Menschen aus deinem direkten Umfeld können im Notfall nicht nur Retter, sondern durchaus auch Seelenpflaster sein, wenn es mal nicht ganz so gut läuft.
Wie sage ich’s am besten?
Ein Geheimrezept dafür, wie man es am besten sagt, gibt es (leider) nicht. Das kann ganz spontan nach Bauchgefühl sein oder eben gut durchdacht.
Die folgenden 4 Tipps helfen euch dabei, das Gespräch für alle Beteiligten angenehm zu gestalten.
#1 Nicht der Diabetes bestimmt, wer du bist, sondern du!
Und genau das solltest du den Anderen auch vermitteln. Der Diabetes gehört zu dir, und nicht umgekehrt. Wenn du also selbstverständlich damit umgehst, werden die Anderen es dir schnell gleichtun.
#2 Neugierde der Beteiligten nutzen
Was für dich vielleicht schon lange zur Normalität gehört, kann für andere wahnsinnig interessant sein. Und dementsprechend viele Fragen kommen auf.
Nutze das Interesse der Anderen für dich. So kann aus einem lästigen Diabetes-Aufklärungs-Vortrag ganz schnell ein spannendes Gespräch werden.
Und nicht nur das. Gerade, wenn es dir schwerfallen sollte, dieses Gespräch zu beginnen, kannst du die Fragen (und fragenden Blicke), wenn du dich öffentlich misst, dazu nutzen, dass alles ganz ohne deine verbale Initiative ins Rollen kommt.
#3 Irren ist menschlich…
…und anstrengend: Nein, ich habe nicht zu viel Süßes gegessen!
Auch wenn es schwer ist, sieh die Vorurteile Anderer als Chance für dich, zur Aufklärung beizutragen. Auch du weißt sicher noch lange nicht alles.
#4 Wie wäre es umgekehrt?
Versuche dir während des Gesprächs immer wieder vorzustellen, wie es wäre, wenn dir gerade jemand das erste Mal etwas über Diabetes erzählen würde. So deckst du nicht nur automatisch die wichtigsten Fragen ab, sondern verstehst auch gleichzeitig leichter, was in den Anderen gerade vorgeht.
Versucht es doch einfach einmal!
Ich bin gespannt, von euch zu hören, ob und vor allem wie es geklappt hat.
Und auf eure Tipps und Tricks natürlich auch.
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Monat
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

