Tee: Gutes für Körper und Seele

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Tee: Gutes für Körper und Seele

Die Tage sind kurz, frostig und nasskalt. Jetzt ist die beste Zeit für Tee. Er wärmt von innen, bietet dank seiner Riesenauswahl immer wieder neue Geschmacksrichtungen und ist gut fürs Wohlbefinden.

Teezeit ist im Grunde das ganze Jahr, doch in den kalten Monaten hat er seine Hochzeit. Laut Angaben der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF) trinkt jeder Bundesbürger rund 40 Liter im Jahr. Pfefferminze ist dabei die Lieblingssorte, gefolgt von Kamille und Fenchel.

Ob klassischer Kräutertee, Wohlfühl-Sorten wie Bachblütentee von Murnauer, Detox Chai von Sidroga oder Wellnessbeutel von Teekanne: Sie wärmen und tun der Gesundheit gut. Ganz nebenbei füllt Kräuter- und Früchtetee das tägliche Flüssigkeitskonto von anderthalb bis zwei Litern. Eine gute Sache, denn vielen fällt es bei kalten Temperaturen schwer, genug zu trinken. Sogar vier normal große Tassen schwarzer und grüner Tee können aufs tägliche Flüssigkeitskonto gebucht werden.

“Feel well” mit Tee

“Man trinkt Tee, um den Trubel der Zeit zu vergessen.” Wahre Worte, denn Tee lässt sich nicht hastig einfach mal so trinken. Das verschafft schon im Alltag einen kurzen Moment der Ruhe. Das Heißgetränk wirkt wohltuend, anregend und entspannend. Immer mehr faszinierende Mischungen kommen, besonders in den Wintermonaten, auf den Markt. Für jede Gemütslage gibt es das passende Beutelchen oder den Tee lose: zum Beruhigen, besseren Einschlafen, für müde Geister, bei Erkältungen oder einfach mal so für den puren Genuss.

Goldene Regeln

Verwenden Sie am besten Produkte bekannter Teehersteller. Markentees garantieren gute Qualität. Oft gibt es sie in Bio, ohne künstliche Aromen. Lose oder im Beutel sind sie zuckerfrei und haben keine Auswirkungen auf die Blutzuckerwerte. Dank guter Wasserqualität hierzulande bietet sich Leitungswasser für die Zubereitung an. Damit Tee in der Kanne länger warm bleibt, spülen Sie diese vorab mit heißem Wasser aus. Soll schwarzer Tee anregend und belebend wirken, lassen Sie ihn maximal 2 bis 3 Minuten ziehen. Für eine beruhigende und entspannende Wirkung dürfen es 5 Minuten sein.

Stimmungsmacher für die Seele

Tee wirkt anregend und ist ein idealer Stimmungsmacher für die Seele. Die im Tee enthaltenen ätherischen Öle stimulieren die Geruchs- und Geschmacksnerven. Sie verleihen sogar Wohnräumen je nach Sorte frische, würzige oder fruchtige Duftnoten. Damit der aromatische Teeduft den Raum füllen kann, wird die Schale einer Duftlampe mit Teeblättern und heißem Wasser gefüllt. So breitet sich der Duft schnell im Raum aus.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (1) Seite 67

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße