- Leben mit Diabetes
Vorsätze gut umsetzen
2 Minuten
Gute Vorsätze sind schnell gefasst. Doch selbst wer sich fest vornimmt, einen Vorsatz in die Tat umzusetzen, wird erleben, dass die Lücke zwischen guter Absicht und erfolgreicher Umsetzung oft groß ist. "Wir tendieren dazu, die Wirksamkeit von Zielen zu überschätzen und die vom konkreten Planen, wann, wo und wie wir handeln wollen, zu unterschätzen", sagt dazu der Psychologe PD Dr. Frank Wieber laut einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.
Es lohnt sich also, etwas Energie zu investieren und zu überlegen, was genau erreicht werden soll. In der Hitliste der guten Vorsätze, veröffentlicht Anfang 2017 von der DAK-Gesundheit, stehen seit Jahren die gleichen Wünsche obenan: "Stress vermeiden oder abbauen", "mehr Zeit für Familie/Freunde", "mehr bewegen/Sport", "mehr Zeit für sich selbst" und "gesünder ernähren" … so formuliert, sind diese guten Vorsätze kaum greifbar.
Ziele konkret, eindeutig und präzise formulieren!
Um die Chance auf eine Verwirklichung zu erhöhen, hilft es, das, was man gern tun möchte, als ganz konkretes Ziel zu formulieren: eindeutig und präzise. Und dieses Ziel muss messbar sein. Wie sonst lässt sich feststellen, ob das, was man sich vorgenommen hatte, auch geklappt hat? Es ist auch sinnvoll, das Vorhaben mit einem Termin zu versehen – es reicht nicht zu sagen: "Ich will im neuen Jahr mehr Sport machen." Besser ist: "Ich melde mich Montag zum Laufkurs an."
Damit es leichterfällt, längerfristig dabeizubleiben, müssen die selbst gesetzten Ziele auch ansprechend bzw. erstrebenswert sein. Wer Mannschaftssport liebt, wird an Yoga weniger Spaß haben. Und wer sich gern in der Natur bewegt, auf den wird ein Fitnessstudio geringe Anziehungskraft haben.
Nicht zuletzt sollen Ziele auch möglich und realisierbar sein: Hierbei kann eine Änderung des Blickwinkels helfen, indem ich überlege: "Welche Möglichkeiten habe ich denn?", statt den Fokus auf all das zu legen, was aus mehreren Gründen nicht geht. Es gilt also, die richtige Wahl zu treffen. Was ist mir wichtig? Was passt zu mir? Was mache ich so gern, dass ich es auch auf Dauer beibehalten werde?
Besser kleine Entscheidungen als den großen "guten Vorsatz"
Um gesünder zu leben, braucht es aus meinem Blickwinkel meist nicht den großen "guten Vorsatz"! Besser ist es, im Alltag immer wieder kleine Entscheidungen zu treffen: z. B. wann immer es geht die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen oder die Treppe anstelle des Aufzugs zu nehmen – und also flexibel zu bleiben.
Wenn es mal nicht klappt mit dem, was ich mir vorgenommen hatte, hadere ich nicht mit mir selbst; denn was bringt das schon? Was vorbei ist, kann ich nicht mehr ändern. Ich überlege dann lieber, ob ich z. B. den verpassten Sporttermin zu einer anderen Zeit nachholen kann.
Gute Vorsätze sind also etwas, was nicht nur eimal im Jahr aktuell wird. Wer etwas ändern will, braucht Ziele, viele Anläufe, muss die Hindernisse identifizieren. Und selbst wenn eine neue gute Gewohnheit etabliert ist, gilt es, sie zu verteidigen. Eine gute Motivation für den Anfang kann es auch sein, am Ende jeden Tages zu schauen: Was lief heute eigentlich gut? Was habe ich gut gemacht? Und sich dafür ruhig einmal selbst zu loben.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße