- Aus der Community
Was bedeutet Musik für mich und den Diabetesalltag?
2 Minuten

Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als ich klein war, habe ich immer in der Schallplattensammlung meiner Mutter gewühlt. Später hatte ich ’ne Menge Kassetten, dann CDs. Es folgten irgendwann die MP3-Dateien, dann ein Abo bei einem Streaming-Dienst. Heute höre ich Musik aber am allerliebsten wieder mit Schallplatten, der CD-Player hat auch schon wieder ausgesorgt. Witzig, oder?
Fühlen, spüren, wiegen
Musik bedeutet für mich Spaß, Entspannung, aber auch Neues kennen lernen, in Altbekanntem wiegen, den eigenen Horizont erweitern, mich an bestimmte Momente erinnern können, Kraft schöpfen, Gefühle fühlen, Melodien spüren. Neue Musik zu entdecken, bringt mir Freude, und Lieblingslieder von alten Schallplatten zu hören, beschert mir eine wohlige Gänsehaut und lässt mich eine warme Vertrautheit spüren.

Der Beat bleibt im Kopf, der Diabetes an meiner Seite
Der Diabetes ist seit nunmehr sechs Jahren an meiner Seite und wie es aktuell aussieht, davon auch nicht mehr wegzudenken. Heilung ist nämlich in naher Zukunft noch keine in Sicht. Das bedeutet für mich, dass ich täglich mit dieser chronischen Krankheit konfrontiert bin und dass mein ganzes Leben lang vermutlich, wie so viele von uns. Und das zieht manchmal, oder öfter, ganz schön Energie. Denn da ist ja nicht „nur“ der Diabetes. Da ist Arbeit, Studium, Verpflichtungen, Beziehungen, Stress, vielleicht auch Depression. Und dann noch den Diabetes mitzuschleppen und dem auch noch Aufmerksamkeit geben zu müssen, nervt mich zugegeben wirklich manchmal extrem. Euch nicht auch?

So, und wenn ihr nun eins und eins zusammenzählt, kommt ihr vielleicht schon auf das, worauf ich heute hinausmöchte. Musik hilft mir im Diabetesalltag, meine Energielevel wieder aufzuladen. Sie stärkt mich. Musik ist fast immer ein Teil meines Alltags, genau wie der Diabetes es eben auch ist.
Man muss es finden
Ich glaube ganz fest daran, dass jede Person etwas hat, was sie berührt, mitnimmt und die persönlichen Energielevel auftanken kann, so wie es bei mir zum Beispiel mit der Musik der Fall ist. Wer weiß: Vielleicht sind es bei euch auch die Musik und eure liebsten Songs, die euch Kraft geben, sobald ihr die ersten Töne altbekannter Lieder hört. Gönnt euch diese Momente im Alltag. Schöpft Energie daraus, wo ihr nur könnt. Damit ihr gestärkter durch den Alltag mit Diabetes gehen könnt, egal was kommt.
Und wenn ihr es nur jeden Tag im Feierabendstau kurz schafft, euren absoluten Lieblingssong im Auto mal so richtig aufzudrehen und dazu zu singen: Wir brauchen solche kleinen Momente im Alltag, damit wir uns nicht selbst verlieren. Ich hoffe, ihr findet eure!
Zum Monatsthema „Diabetes Sound Machine“ geht es hier entlang: Diabetes Sound Machine – SO klingt mein Diabetes
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße