- Eltern und Kind
Aufklären und informieren: „Lasst uns über 1 reden“
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„Lasst uns über 1 reden“ heißt die neue Kampagne rund um den Weltdiabetestag, die das renommierte Forschungsinstitut Helmholtz Zentrums München initiiert hat. Sie soll der breiten Öffentlichkeit mehr Wissen über Typ-1-Diabetes vermitteln und mit Vorurteilen aufräumen.
Im Diabetes-Monat haben wir mehr als sonst die Chance, die Öffentlichkeit zu informieren über die vielen Aspekte des Diabetes mellitus: über Diabetes bei Kindern und Jugendlichen, über die Volkskrankheit Typ-2-Diabetes, über die Angehörigen von Menschen.
Und dieses Jahr dazu aus München die Dialogkampagne „Lasst uns über 1 reden“. Sie beruht auf der Initiative A World Without 1 (Eine Welt ohne 1) des Helmholtz Zentrums München. Rund um den Weltdiabetestag am 14. November soll der Typ-1-Diabetes ins Gespräch gebracht werden.
Sprechen über Typ-1-Diabetes
Wie beim Typ-2- steigen auch die Zahlen bei Typ-1-Diabetes. Ursache ungeklärt. Und noch weniger Details als über den Typ-2-Diabetes kennen die Menschen über den Typ-1-Diabetes: „Wohl zu viel Süßes gegessen?“, „Hatte meine Oma auch, eine ganz schwere“, „Spritzen? Könnte ich mich nie“: Unverständnis und Vorurteile … wer Typ-1-Diabetes hat, kann ein Lied davon singen. Bei 20 bis 35 Prozent der Betroffenen wird der Typ-1-Diabetes erst in der Notaufnahme erkannt aufgrund einer Blutübersäuerung (Ketoazidose).
Hier setzt das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums an: Das Wissenschaftsteam führt mehrere Studien zur Früherkennung durch. Referentin Mona Walter: „Bei Neugeborenen und Babys bis vier Monaten können Eltern in Bayern, Sachsen, Niedersachsen und Thüringen das genetische Risiko ihres Kindes für Typ-1-Diabetes testen lassen. Ist es stark erhöht, besteht die Möglichkeit, an einer Präventionsstudie teilzunehmen.
Ältere Kinder in Bayern (2 bis 5 und 9 bis 10 Jahre) und Niedersachsen (2 bis 6 Jahre) sowie alle nahen Verwandten von Typ-1-Diabetikern bis 21 Jahre können sich sogar auf das Frühstadium der Erkrankung untersuchen lassen und minimieren so das Risiko einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung.“
Aufklärung im Internet
Die Kampagne findet vor allem online statt. Menschen mit Typ-1-Diabetes machen mit wie die Lifestyle-Influencerin Lyn Künstner (150.000 Follower bei Instagram), Hockey-Nationalspieler Timur Oruz (siehe folgende Abbildung), Daniel Völz („Der Bachelor“) sowie die Zwillinge Lars und Nils (siehe Abbildung oben), die selbst an einer Studie des Instituts teilnehmen.

Auf der Kampagnenwebsite www.aworldwithout1.de stellen sie und weitere Personen ab 10. November in Blogartikeln und Videos ihre persönlichen Erfahrungen mit Typ-1-Diabetes dar. Jeder kann mitdiskutieren und Fragen stellen. Auch Menschen aus Politik, Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft sind dabei.
von Günter Nuber
Chefredakteur Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (11) Seite 10-12
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 14 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 12 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
