- Leben mit Diabetes
Ausschreibung zum „Thomas-Fuchsberger-Preis 2019“
2 Minuten

Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ruft auch in diesem Jahr wieder dazu auf, ehrenamtlich Engagierte rund um die Diabetes-Aufklärung als Kandidaten für den mit 7.500 Euro dotierten „Thomas-Fuchsberger-Preis“ vorzuschlagen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2019.
Zum neunten Mal wird der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ in diesem Jahr bei der Diabetes-Charity-Gala am 24. Oktober in Berlin verliehen. Thomas Fuchsberger, Sohn von Show-Legende Joachim „Blacky” Fuchsberger, verstarb am 14. Oktober 2010 infolge einer Unterzuckerung. Thomas Fuchsberger war an Typ-1-Diabetes erkrankt und als Reisejournalist in aller Welt Botschafter für den Kampf gegen Diabetes. Der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ würdigt seine Aufklärungsarbeit.
Auch dieses Jahr wird eine ehrenamtlich tätige Person ausgezeichnet, die mit ihrem Projekt zur Aufklärung von Typ-1- oder Typ-2-Diabetes beiträgt oder praktische Hilfe im Umgang mit der Krankheit leistet. Die Auszeichnung erfolgt jährlich.
Die bisherigen Preisträger waren
- 2011 Heidrun Schmidt-Schmiedebach und ihr Projekt „Insulin zum Leben“,
- 2012 Ingrid Pfaff für ihre Stiftung Dianiño,
- 2013 der indische Diabetologe Dr. Sharad Pendsey für sein Projekt „Dream Trust“,
- 2014 der Rechtsanwalt Oliver Ebert u.a. für seine ehrenamtliche Rechtsberatung in über 5.000 Fällen,
- 2015 der Diabetesberater George Ezeani für sein Präventionsprojekt „Diabetes Care West Africa“,
- 2016 Prof. Dr. Rüdiger Landgraf für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Prävention mit der Deutschen Diabetes-Stiftung,
- 2017 Dr. Karsten Milek, der seit 25 Jahren jeden Sommer den „Kids-Kurs“ für Kinder mit Typ-1-Diabetes ausrichtet und
- 2018 gewann Michael Bertsch, der für sein Engagement rund um das Informationsportal und die Community „Diabetes-Kids“ und deren Ferienfreizeiten ausgezeichnet wurde.
Der Preis war bislang immer mit 5.000 Euro dotiert, nun hat Sponsor IFD (Industrieforum Diabetes) das Preisgeld 2019 erstmals auf 7.500 Euro erhöht.
Ab sofort können Kandidatenvorschläge eingereicht werden für Personen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Das Projekt trägt zur Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes bei oder leistet praktische Hilfe im Umgang mit der Krankheit. Alternativ kann der Preis auch an eine Person verliehen werden, die sich jahrelang ehrenamtlich in der Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes engagiert hat.
- Sofern es sich um ein konkretes Projekt handelt, betreut der/die Projektleiter/in dieses Projekt länger als zwei Jahre und ist ehrenamtlich tätig.
- Der Preis ist mit 7.500,00 Euro dotiert und wird vom IFD (Industrieforum Diabetes) gesponsert.
Im Falle der Ehrung einer Person ohne konkretes Projekt, benennt der Preisträger ein soziales Diabetes-Projekt seiner Wahl, an das das Preisgeld weitergereicht wird.
Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:
- Kurze Projektbeschreibung auf einer DIN A 4-Seite
- Einreichung von Foto oder Filmmaterial ausschließlich digital auf CD
- Lebenslauf des Projektleiters
- Statement, warum ausgerechnet dieses Projekt den Preis verdient hat (500 Zeichen mit Leerzeichen).
Einreichungsadresse:
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Stichwort „Jury Thomas-Fuchsberger-Preis“
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
info@diabetesde.org
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2019
Eine unabhängige Jury um „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert (Juryvorsitzender) wählt aus allen Einreichungen bis zum 31. August 2019 das Projekt aus, das in diesem Jahr als Preisträger in einer feierlichen Zeremonie im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala im Tipi am Kanzleramt verkündet werden soll. Zu der Gala am 24. Oktober werden wieder 400 geladene Gäste aus Politik, Show und Wirtschaft erwartet.
Die Kinder von Thomas Fuchsberger, Jenny und Julian, überreichen den Preis seit dem Tod ihres Großvaters „Blacky“ 2014 persönlich auf der Gala, dieses Mal zusammen mit der Laudatorin Muriel Baumeister.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 14 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 7 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße