Das sollten Sie wissen

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Das sollten Sie wissen

Ist jemand, der Diabetes hat, schwerbehindert oder nicht? Darüber gibt es verschiedene Ansichten. Fakt ist, dass Menschen mit Diabetes unter bestimmten Umständen als schwerbehindert gelten und dann auch einen Schwerbehindertenausweis bekommen. Alles, was Sie darüber wissen müssen, lesen Sie hier.

Wer schwerbehindert ist, hat Anspruch auf sogenannte Nachteilsausgleiche – das beinhaltet auch steuerliche Erleichterungen, Zusatzurlaub und einen gewissen Kündigungsschutz. Wer schwerbehindert ist, kann dadurch aber auch Nachteile haben – zum Beispiel bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.
Wer als Mensch mit Diabetes die Anerkennung als Schwerbehinderter und damit einen Schwerbehindertenausweis anstrebt, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wir haben für Sie interessante Links zusammengestellt, damit Sie sich genau über dieses wichtige Thema informieren können.

Der Autor
Autor der Artikel zur Schwerbehinderung ist Rechtsanwalt Oliver Ebert, der sich im Thema Diabetes und Recht exzellent auskennt. Er schreibt regelmäßig für das Diabetes-Journal über alle rechtlichen und sozialen Themen, die im Zusammenhang mit dem Diabetes stehen und ist u. a. Vorsitzender des Ausschusses Soziales der Deutschen Diabetes Gesellschaft.

Links zum Thema Schwerbehinderung

Unter welchen Umständen wird eine Schwerbehinderung aufgrund des Diabetes anerkannt? Oliver Ebert schreibt dazu: “Die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft und der damit verbundene Erhalt eines Schwerbehindertenausweises wird für Menschen mit Diabetes immer schwieriger. Seit einer Änderung der einschlägigen Vorschriften im Jahr 2010 kommt die Schwerbehinderteneigenschaft nur (noch) bei insulinbehandelten Diabetikern in Betracht, die mindestens 4-mal pro Tag spritzen.” Wer einen Schwerbehindertenausweis beantragen möchte, sollte sich also genau auskennen – hier erfahren Sie mehr über die Voraussetzungen und Bedingungen.

In diesem Artikel wendet sich die Mutter eines 20-jährigen Sohnes mit Typ-1-Diabetes an Oliver Ebert, weil der Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis abgelehnt wurde.

Die Ämter sehen es oft als gegeben an, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes durch die Erkrankung sehr belastet sind und stellen einen Schwerbehindertenausweis aus. Ab einem Alter von 16 Jahren ändert sich das aber – lesen Sie hier mehr.

Manchmal erscheint es Inhabern eines Schwerbehindertenausweises auch günstiger, die Schwerbehinderung wieder abzulegen. Aber geht das so einfach? Informationen darüber finden Sie hier.

Ist jemand stärker als bisher beeinträchtigt, kann der bisherige Grad der Behinderung (GdB) neu geprüft werden. Einen Schwerbehindertenausweis erhält man ab einem GdB von 50. Allerdings kann eine erneute Prüfung auch zu einer Herabstufung des GdB führen. Was hier alles zu beachten ist, lesen Sie hier.

Ist ein Mensch, der Diabetes hat, dadurch schwerbehindert – ja oder nein? Dazu hat Jana Einser, eine der “Zum guten Schluss”-Kolumnistinnen aus dem Diabetes-Journal, eine ganz eigene Meinung.


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Woche

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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