DDH-M und DDF in BAG Selbsthilfe aufgenommen

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DDH-M und DDF in BAG Selbsthilfe aufgenommen

Die beiden Selbsthilfeorganisationen Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) wurden in den Dachverband BAG Selbsthilfe aufgenommen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG Selbsthilfe) am 29. April 2017 in Königswinter wurde mit eindeutiger Mehrheit beschlossen, die beiden Diabetes-Selbsthilfeverbände Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) in den Dachverband aufzunehmen. Zuvor wurden beide Organisationen bereits in den Paritätischen Wohlfahrtsverband integriert, dem Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.

Die BAG Selbsthilfe ist einer der größten Selbsthilfe Dachverbände und vertritt – wie auch der Paritätische Wohlfahrtsverband – bundesweit in (politischen) Gremien und dem Deutschen Behindertenrat die Interessen der Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Der Dachverband entscheidet mit dem Deutschen Behindertenrat auch über die themenbezogene Besetzung von Gremien wie dem Gemeinsamen-Bundesausschuss (G-BA), der über die Verordnungsfähigkeit von Hilfsmitteln und Medikamenten in der gesetzlichen (und indirekt auch der privaten) Krankenversicherung entscheidet.

Einsatz für die Versorgungssicherheit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes

In einer Mitteilung von DDH-M heißt es dazu: „Mit der Mitgliedschaft […] können wir weiter gestärkt für die Lebensqualität der vielen Millionen Menschen mit Diabetes kämpfen, passend zur Bundestagswahl und zum 50-jährigen Jubiläum der BAG Selbsthilfe. Die DDH-M freut sich, dass sie nun endlich auch die Probleme, Nöte und Rechte der vielen Menschen mit Diabetes in der BAG Selbsthilfe und den weiteren Greminen vertreten und wahrnehmen kann.“

Auch Elke Brückel, stellvertrende Vorsitzende der DDF, zeigt sich sehr erfreut: „Nun können wir uns noch stärker für die Versorgungssicherheit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes in Deutschland einsetzen und unsere Forderungen zur Bundestagswahl einbringen. Als mitgliedsstärkste Interessenvertretung für Menschen mit Diabetes strebt die DDF die Entsendung von Mitarbeitern in die Unterausschüsse des G-BA an, um in diese Entscheidungsprozesse eingreifen zu können.“

Starke Interessenvertretung für Millionen Diabetiker in Deutschland

MIt dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB), der bereits seit längerem Mitglied der BAG Selbsthilfe ist, sind nun drei Diabetes-Selbsthilfeorganisationen im Dachverband vertreten. Am 1. April haben sich auf Einladung des Kirchheim-Verlages (Mainz) die großen Diabetesverbände in Frankfurt am Main zu einem Round-Table-Gespräch getroffen, um sich über eine gemeinsame Strategie für die Interessenvertretung der Millionen Diabetiker in Deutschland zu beraten.


Quelle: Deutsche Diabetes Föderation (DDF) | Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) | gh

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße