- Soziales und Recht
Diabetes-Regelfortbildungen für Erzieherinnen und Lehrkräfte
2 Minuten
Rheinland-Pfalz bietet als erstes Bundesland Regelfortbildungen für Erzieherinnen und Lehrkräfte an, in denen es um den Umgang mit Diabetes in Kita und Schule geht. Entstanden ist die Regelfortbildung aus einem Pilotprojekt mit dem Diabetes-Kinderhilfeverein und dem Gesundheitsministerium.
„Chronisch kranke Kinder sollen genauso am Kita- oder Schulleben teilhaben wie gesunde Kinder.“ Deshalb fördert das Bildungsministerium die Fortbildungen für Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte, in denen diese im Umgang mit Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 geschult werden. Rheinland-Pfalz ist bundesweit das erste Land, das solche Seminare in die regelmäßigen Weiterbildungsveranstaltungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte übernommen hat“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
„Qualifizierte Diabetesteams erteilen praxisnahe Schulungen. Den pädagogischen Fach- und Lehrkräften wird ein Basiswissen vermittelt, das ihnen Ängste und die Befangenheit im Umgang mit Kindern mit einem insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 nimmt. Es ist möglich, dass diese Kinder und Jugendliche ganz normal in Kita- oder Schulalltag integriert werden“, sagte Marlies Neese, Vorsitzende des Vereins Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V. mit Sitz in Ingelheim.
Hohe Akzeptanz der Fortbildung bei Fach- und Lehrkräften
In dem Projekt arbeiten neben dem Diabetes-Kinderhilfeverein, die Ministerien für Bildung, Jugend und Gesundheit sowie diabetologisch weitergebildete Ärzte mit ihren Diabetesberaterinnen und -beratern eng zusammen. Hersteller diabetesspezifischer Hilfsmittel, die aufgrund innovativer technischer Weiterentwicklungen den Alltag der betroffenen Kinder, aber auch den des betreuenden Umfeldes erheblich erleichtern, haben das Pilotprojekt unterstützt und in den Seminaren der Pilotphase des Projekts den Lehrkräften Rede und Antwort gestanden. Die landesweit einheitliche Fortbildung findet eine hohe Akzeptanz bei den pädagogischen Fach- und Lehrkräften. Das Programm wird wissenschaftlich durch die Universität Koblenz-Landau begleitet.
Während des Pilotprojekts mit dem Diabetes-Kinderhilfeverein wurden seit Mai 2015 mit einem eigens entwickelten Curriculum 44 Schulungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte angeboten. Unterstützt wurde das Projekt im Rahmen der Ehrenamtsförderung durch das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium. Zurzeit werden die Seminare durch das Pädagogische Landesinstitut Speyer in Kooperation mit dem Diabetes-Kinderhilfeverein weitergeführt.
Interessenten aus ganz Deutschland und dem Ausland
„Der Verein mit seiner Vorsitzende Marlies Neese hat zusammen mit den Diabetesteams mit sehr großem Engagement ein Schulungskonzept entwickelt und erprobt. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot jetzt regelmäßig anbieten können“, unterstrich die Bildungsministerin und ergänzte: „Der Einsatz von Frau Neese und all den unterschiedlichen Projektbeteiligten ist vorbildhaft. Bundesweit gibt es schon Interessenten für das Fortbildungsprogramm, sogar Anfragen aus dem Ausland liegen dazu vor.“
Weitere Informationen gibt es beim Diabetes-Kinderhilfeverein.
Quelle: Pressemitteilung des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 20 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 20 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
