Diabetes-Selbsthilfe mit einer Stimme

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Diabetes-Selbsthilfe mit einer Stimme

Wie kann die Diabetes-Selbsthilfe in Zukunft mit einer Stimme sprechen? Das überlegten Anfang April Vertreter der vier großen Verbände Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und Diabetikerbund Bayern. Nach Frankfurt eingeladen dazu hatte der Kirchheim-Verlag.

Sacharbeit im Mittelpunkt

35 Selbsthilfe-Aktive waren gekommen, insgesamt brachten sie 550 Jahre Erfahrung in der Selbsthilfearbeit mit – und schnell zeigte sich: Viele Ziele der vier Verbände sind die gleichen. Auch in der Bewertung, dass die Selbsthilfe in der Vergangenheit viel erreicht hat, war man sich einig. Um auch in Zukunft viel zu erreichen, wünschten sich die Anwesenden eine „starke, vereinte Selbsthilfe in Deutschland“. Gemeinsame Schwerpunkte zu erarbeiten, gehört ebenso dazu wie der Wunsch, mit einer Stimme zu sprechen – um möglicherweise auch einmal als Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Stimmrecht zu bekommen und nicht nur ein Mitberatungs- und Antragsrecht, wie es derzeit der Fall ist. Auch politisch will sich die Selbsthilfe wie in der Vergangenheit positionieren.

© Kirchheim/Frank Schuppelius
© Kirchheim/Frank Schuppelius

Alle Selbsthilfe-Vertreter waren aktiv in die Diskussion eingebunden.

 

Deutlich wurde in den Gesprächen, dass den Vertretern der Millionen Diabetiker in Deutschland die Sacharbeit wichtig ist, bei der die Betroffenen im Mittelpunkt stehen. Dass sich dafür möglicherweise Strukturen ändern müssen, formulierte einer der Anwesenden so: „Rein ehrenamtlich ist eine professionelle Selbsthilfe nicht erreichbar.“ Ebenfalls als wichtig wurde die Veränderung der Kommunikationswelt empfunden: Die Digitalisierung muss stärker in die Selbsthilfearbeit integriert werden – „hybride Selbsthilfe“ war das Schlagwort.

„Frankfurter Erklärung“

Vier wichtige Punkte verabschiedeten die Selbsthilfe-Vertreter in der „Frankfurter Erklärung“:

  • Wir wollen gemeinsam einen Rahmen schaffen für die Professionalisierung der Diabetes-Selbsthilfe.
  • Wir wollen ab jetzt in eine gemeinsame Zukunft der Diabetesverbände blicken statt in die Vergangenheit – mit Respekt füreinander.
  • Unsere starke Selbsthilfearbeit soll ergänzt werden durch eine bundesweit wahrnehmbare politische Arbeit als Interessenvertretung der Millionen Diabetiker.
  • Wir wollen unsere Kompetenzen bündeln – für die Versorgung und die Lebensqualität der Diabetiker.

Um diese und weitere Ziele zu erreichen, wollen die vier Verbände ein kleineres Gremium bilden, dem jeweils drei Vertreter jedes Verbands angehören – um in Zukunft wieder mit einer Stimme zu sprechen.

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  • olivers postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver

    • @olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
      Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
      Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne Probleme

      Gruß Sandra