- Aus der Community
Diabetes-Selbsthilfe mit einer Stimme
2 Minuten
Wie kann die Diabetes-Selbsthilfe in Zukunft mit einer Stimme sprechen? Das überlegten Anfang April Vertreter der vier großen Verbände Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und Diabetikerbund Bayern. Nach Frankfurt eingeladen dazu hatte der Kirchheim-Verlag.
Sacharbeit im Mittelpunkt
35 Selbsthilfe-Aktive waren gekommen, insgesamt brachten sie 550 Jahre Erfahrung in der Selbsthilfearbeit mit – und schnell zeigte sich: Viele Ziele der vier Verbände sind die gleichen. Auch in der Bewertung, dass die Selbsthilfe in der Vergangenheit viel erreicht hat, war man sich einig. Um auch in Zukunft viel zu erreichen, wünschten sich die Anwesenden eine „starke, vereinte Selbsthilfe in Deutschland“. Gemeinsame Schwerpunkte zu erarbeiten, gehört ebenso dazu wie der Wunsch, mit einer Stimme zu sprechen – um möglicherweise auch einmal als Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Stimmrecht zu bekommen und nicht nur ein Mitberatungs- und Antragsrecht, wie es derzeit der Fall ist. Auch politisch will sich die Selbsthilfe wie in der Vergangenheit positionieren.

Alle Selbsthilfe-Vertreter waren aktiv in die Diskussion eingebunden.
Deutlich wurde in den Gesprächen, dass den Vertretern der Millionen Diabetiker in Deutschland die Sacharbeit wichtig ist, bei der die Betroffenen im Mittelpunkt stehen. Dass sich dafür möglicherweise Strukturen ändern müssen, formulierte einer der Anwesenden so: „Rein ehrenamtlich ist eine professionelle Selbsthilfe nicht erreichbar.“ Ebenfalls als wichtig wurde die Veränderung der Kommunikationswelt empfunden: Die Digitalisierung muss stärker in die Selbsthilfearbeit integriert werden – „hybride Selbsthilfe“ war das Schlagwort.
„Frankfurter Erklärung“
Vier wichtige Punkte verabschiedeten die Selbsthilfe-Vertreter in der „Frankfurter Erklärung“:
- Wir wollen gemeinsam einen Rahmen schaffen für die Professionalisierung der Diabetes-Selbsthilfe.
- Wir wollen ab jetzt in eine gemeinsame Zukunft der Diabetesverbände blicken statt in die Vergangenheit – mit Respekt füreinander.
- Unsere starke Selbsthilfearbeit soll ergänzt werden durch eine bundesweit wahrnehmbare politische Arbeit als Interessenvertretung der Millionen Diabetiker.
- Wir wollen unsere Kompetenzen bündeln – für die Versorgung und die Lebensqualität der Diabetiker.
Um diese und weitere Ziele zu erreichen, wollen die vier Verbände ein kleineres Gremium bilden, dem jeweils drei Vertreter jedes Verbands angehören – um in Zukunft wieder mit einer Stimme zu sprechen.
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moira postete ein Update vor 1 Stunde, 25 Minuten
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp? -
irenesutter postete ein Update vor 1 Woche
hallo zusammen
ich bin neu und habe eine Frage an euch:
Wie muss ich vorgehen um defekte Sensoren (freestyle libre 2) bei der Firma Abbot zu reklamieren? Und werden diese zurückerstattet?-
moira antwortete vor 6 Tagen, 18 Stunden
Auf der Seite von freestyle libre gibt es eine Telefonnummer über die man Sendoren reklamieren kann – dauert ein wenig klappt aber gut.
Meistens bekommt man neuen neuen Sensor. -
ole-t1 antwortete vor 5 Tagen, 21 Stunden
Dann bewegen wir uns vermutlich außerhalb von Deutschland? In D ist der Freestyle Libre 2 ja gar nicht mehr erhältlich.
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lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Woche, 1 Tag
Am Montag findet unser nächstes Community-Meetup statt. Kommt gerne vorbei 🙂
https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-mai-2026/Wer ist dabei?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Mai – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 11. Mai! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]

