- Soziales und Recht
Diabetiker Allianz: ab jetzt gemeinsam und mit Nachdruck!
2 Minuten
Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB), der Diabetikerbund Bayern, die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) haben die Arbeitsgemeinschaft „Diabetiker Allianz“ (DA) gegründet. Hier die aktuellen Einschätzungen zu den Zielen der Allianz.
DJ: Was bezwecken die 4 großen Patientenverbände mit der Diabetiker Allianz?
Bernd Franz: Es geht darum, dass die Patienten und ihre Anliegen besser gehört werden müssen in allen Bereichen: Krankenkassen, Politik, Öffentlichkeit etc. Ich bin zuversichtlich, dass wir in nächster Zeit damit gut vorankommen.
DJ: Welches sind die kurz- und mittelfristigen Ziele der Diabetiker Allianz?
Jo Riehle: Die kurz- und mittelfristigen Ziele einer Diabetiker Allianz können nur in der Vertretung der Betroffenen und deren Angehörigen im Rahmen der Selbsthilfe mit einer Stimme liegen. Eine Zersplitterung der Diabetes-Selbsthilfe, wie sie die letzten Jahre stattgefunden hat, ist nicht nur aus Gründen der klaren Kommunikation und Effektivität der Selbsthilfe von Nachteil, sondern auch von außen wenig nachvollziehbar. Wichtig ist dabei allerdings, dass die beteiligten Verbände ihre Werte und Inhalte in einer gemeinsamen Organisation wiederfinden, die einzig und allein der Sache dient: Wir gemeinsam sind Selbsthilfe! Ohne Wenn und Aber.
DJ: Wie vereinbart man unbürokratisch Forderungen und Ziele der einzelnen Verbände als gemeinsame Ziele – und wie verfolgt man diese konkret?
Sandra Schneller: Auf den Round-Table-Sitzungen der Diabetes-Selbsthilfe-Verbände seit dem letzten Jahr ist allen ziemlich schnell klar geworden, dass alle Verbände die gleichen Ziele haben. Der Forderungskatalog wurde auch als Erstes gemeinsam ausformuliert. Diese Forderungen gemeinsam und zentral der Politik nahezubringen und durchzusetzen, ist jetzt die nächste große Herausforderung.
Dafür ist die Gründung der Diabetiker Allianz die erste Stufe, auf der die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen der einzelnen Verbände gebündelt werden, um die Forderungen der Diabetes-Selbsthilfe permanent und konsequent an die Politik heranzutragen. Ab jetzt sollen von allen Verbänden gemeinsam erarbeitete Stellungnahmen zu den aktuellen Themen, Entwicklungen und Defizite im Gesundheitswesen den Entscheidungsträgern in der Gesundheitspolitik öffentlichkeitswirksam aufgezeigt werden, damit auch der Notwendigkeit zum Handeln mehr Nachdruck verliehen werden kann.
DJ: Welche Achtungserfolge hat die DA schon erreicht – und warum kann die Allianz mehr Ergebnisse erzielen als die 4 Verbände einzeln?
Elke Brückel: Die Gründung der DA wurde von allen relevanten Ansprechpartnern der Diabetesszene und der Politik positiv aufgenommen und in Pressemeldungen entsprechend erwähnt. Um politisch aktiv, vor allem gehört und verstanden zu werden, bedarf es „einer gemeinsamen Stimme“ der Diabetes-Selbsthilfe!
Dr. Klaus-D. Warz: Die Gründung der DA als politische Vertretung der 4 größten Patientenverbände im Bereich Diabetes muss als ein Signal an die anderen Stakeholder verstanden werden, ihre Divergenzen in der Versorgung zu überwinden und sich gemeinsam mit jeweils einer Stimme an einen Runden Tisch zu setzen, um den überfälligen Nationalen Diabetesplan zu initiieren.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (10) Seite 12-13
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diahexe postete ein Update vor 6 Tagen, 3 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 6 Tagen, 3 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747



Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.