- Soziales und Recht
Digitalisierung in der Arzneimittelversorgung vorantreiben
2 Minuten

Die Delegierten des Deutschen Apothekertages haben sich mehrheitlich für die stufenweisen Einführung des E-Rezepts ausgesprochen. Dazu müsse die Bundesregierung nun sicherstellen, dass die dazu notwendige digitale Infrastruktur zeitnah zur Verfügung steht.
Die zügige Einführung des elektronischen Rezepts (E-Rezept) und ein klarer Zeitplan zur Umsetzung der Prozesse für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) sollen die Digitalisierung in den Apotheken und damit in der Arzneimittelversorgung vorantreiben und beschleunigen. Die dafür notwendige Telematik-Infrastruktur (TI) muss mit aller Kraft eingeführt und ausgebreitet werden. Dazu bekennt sich der Deutsche Apothekertag, dessen 300 Delegierte in München mehrere Beschlüsse fassten, in denen sie die Bundesregierung und den Bundestag auffordern, diese Ziele zu verfolgen.
Zur stufenweisen Einführung des E-Rezepts soll zunächst eine modellhafte Erprobung erfolgen. Die dabei entwickelte Systemlösung soll nach dem Ausrollen der TI-Komponenten in eine flächendeckende Anwendung überführt werden. Eine unverzichtbare Bedingung für die Einführung des E-Rezepts ist laut Beschluss des Deutschen Apothekertages, dass der Patient unbeeinflusst von Dritten über den Endpunkt der Einlösung des E-Rezepts entscheiden kann. Auch müssten die Patienten- und Rezeptdaten höchsten Datenschutzanforderungen unterliegen.
Ausbau der digitalen Prozesse für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit
Im Zusammenhang mit dem E-Rezept müsse man sich auf den Ausbau der digitalen Prozesse für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ausrichten, so der Deutsche Apothekertag. Gutachten und Analysen würden zeigen, dass ein hoher Nutzwert der Telematik für Patienten und Gesellschaft in der flächendeckenden Verbesserung der AMTS liegt. Zu den AMTS-Risiken gehören das verzögerte Einsetzen von Behandlungen, das Fehlen wichtiger Daten in der Arzneimittelhistorie oder die mangelhafte persönliche Kommunikation.
Der Deutsche Apothekertag fordert die Bundesregierung auf sicherzustellen, dass die notwendigen Geräte und Softwarebestandteile zur Einführung der TI in den Apotheken zeitnah zur Verfügung stehen. Die Akzeptanz und der Erfolg der Telematik hingen auch davon ab, dass die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten der Ärzte und Apotheker untereinander sowie zwischen den Heilberufen und den Patienten verbessert werden.
Quelle: Pressemitteilung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 1 Stunde
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 16 Stunden
Ich meinte Liberty




Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?