- Soziales und Recht
Gebündelte Kraft der Diabetes-Selbsthilfe in Frankfurt
2 Minuten

Auf Einladung des Kirchheim-Verlages haben sich am 1. April die großen Diabetes-Verbände in Frankfurt am Main getroffen. Sie stehen für die Diabetes-Selbsthilfe sowie für die Interessenvertretung der Millionen Diabetiker in Deutschland.
Das Diabetes-Journal bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.
Aus allen Landesteilen waren sie gekommen – und noch vor einem halben Jahr war die Vorstellung, alle maßgeblichen Verbände der Diabetes-Selbsthilfe an einen Tisch zu bekommen, tollkühn: Am 1. April trafen sich am Frankfurter Flughafen 35 Vertreter der großen Diabetes-Selbsthilfe-Verbände.
Alle großen Selbsthilfe-Verbände waren gekommen
Eingeladen zu dem Round-Table-Gespräch hatte der Kirchheim-Verlag (der u.a. auch das Diabetes-Journal herausgibt), und gekommen waren sie alle: der Deutsche Diabetiker Bund, die Deutsche Diabetes-Föderation, die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes sowie der Diabetikerbund Bayern. Sie alle stehen für über 40.000 organisierte Diabetiker in Deutschland sowie für die Interessenvertretung der Millionen Diabetiker.
„Ein solches Treffen hätte Heinz Jäger (†) und Dr. Klaus Fehrmann (†), den ehemaligen Bundesvorsitzenden der Diabetes-Selbsthilfe, gut gefallen“, sagte Günter Nuber, Diabetes-Journal-Chefredakteur bei der Begrüßung. Damals gab es jedoch nur einen großen Bundesverband mit seinen Landesverbänden für jedes Bundesland.
Die Zusammenkunft war ein starkes Zeichen der Beteiligten: Menschen mit Diabetes im Alltag helfen, deren Interessen in Politik und Gesellschaft zeitgemäß vertreten, Lebensqualität erhalten oder verbessern – das unterzeichnet sofort jede der Organisationen. Den Weg dahin beschritt man die letzten Jahre jedoch getrennt und klar abgegrenzt. Kann sich das ändern?
Nach langer, konstruktiver Diskussion: „Frankfurter Erklärung“
Die nach Frankfurt Angereisten konnten sich nach stundenlanger konstruktiver Diskussion zumindest durchringen zu einer Frankfurter Erklärung – darin heißt es:
- Wir wollen gemeinsam einen Rahmen schaffen für die Professionalisierung der Diabetes-Selbsthilfe.
- Wir wollen ab jetzt in eine gemeinsame Zukunft der Diabetesverbände blicken statt in die Vergangenheit – mit Respekt füreinander.
- Unsere starke Selbsthilfearbeit soll ergänzt werden durch eine bundesweit wahrnehmbare politische Arbeit als Interessenvertretung der Millionen Diabetiker.
- Wir wollen unsere Kompetenzen bündeln – für die Versorgung und die Lebensqualität der Diabetiker.
Vereinbart wurde ein Folgetreffen im kleineren Kreis – zeitnah, gerade wegen des Wahljahres 2017 und dann mit jeweils 3 Vertretern pro Verband. Vorgeschlagen wurde auch eine gemeinsame Ausrichtung gegenüber der Politik sowie eine gemeinsame Demonstration vor der Wahl.
von Günter Nuber
Chefredakteur Diabetes-Journal,
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: 06131/96070-0, Fax: 06131/96070-90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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florahdo postete ein Update vor 4 Tagen, 19 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 10 Stunden
Ich meinte Liberty






Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?