Hannover: Über 3.000 Besucher

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© Verlag Kirchheim + Co GmbH
Hannover: Über 3.000 Besucher

Am vergangenen Samstag (18. April 2015) fand in der niedersächsischen Hauptstadt der Landesdiabetikertag statt. Tausende Besucher erwartete Information, Unterhaltung und Austausch.

Rund 3.100 Besucher sind am vergangenen Samstag nach Hannover in die Eilenriedehalle gekommen: zum Landesdiabetikertag Niedersachsen – präsentiert von der Veranstaltungsreihe diabetestour. „Ein voller Erfolg“, so die Veranstalter Deutscher Diabetiker Bund (DDB), Kirchheim-Verlag (Mainz) und Hannover Congress Centrum (HCC).

Almut Suchowerskyi begrüßte als DDB-Landesvorsitzende die Besucher „bei der größten Veranstaltung für Diabetiker in Niedersachsen“. Bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen standen die Menschen Schlange an den Vorsorgestationen: Dort konnten sie Sehtests machen lassen oder eine Körperfettanalyse sowie Nieren- und Blutzuckertests und vieles mehr. Alles kostenlos.

Blutzucker messen…und raus in den Stadtpark

In Vorträgen und kleinen Workshops konnte man alles erfahren über den wichtigen Herzschutz, über gefährliche Unterzuckerungen und über lockeren Sport. Wie unmittelbar sich die Bewegung auf den Blutzucker auswirkt, konnten viele Besucher direkt erfahren:

Auf eine kurze theoretische Einführung folgten gemeinsame Blutzuckermessungen…bevor man schließlich zusammen in den Stadtpark ging. Logisch, dass danach die Teilnehmer erneut ihre nun deutlich niedrigeren Werte maßen – und gemeinsam diskutierten.

Fitte Dicke leben länger

Laut Dr. Meinolf Behrens (Minden) ist dabei wichtig zu wissen, dass sich der Grad der persönlichen Fitness deutlich besser auswirkt auf die Lebensperspektive als normales Gewicht. Und ebenso: Deutlich sinnvoller in der Hinsicht ist leichtes Training, leichte Bewegung als beispielsweise intensives Joggen!

Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz überbrachte die Grußworte der Stadt Hannover „für dieses wichtige Thema“: Man gehe von rund 54.000 Diabetikern in der Landeshauptstadt aus, und da seien gerade solche Aufklärungsveranstaltungen immens wichtig, damit die Betroffenen vernünftig mit der Erkrankung zurechtkommen.

Gerichtet an die Selbsthilfe und an die Veranstalter sein Appell: „Bitte klären Sie weiter auf!“


von Günter Nuber | Diabetes-Journal Chefredakteur
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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