- Soziales und Recht
Jetzt auch für Blinde lesbar
2 Minuten

Die Organisation diabetesDE hat ihren Internetauftritt überarbeitet – inhaltlich, technisch und optisch. Interessant für Sehbehinderte und Blinde: Alle Inhalten sind jetzt barrierefrei und können mit den üblichen Readern genutzt werden.
Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat nach sieben Jahren ihre Website www.diabetesde.org inhaltlich, technisch und optisch überarbeitet. Die Informationen sind nun für Menschen, die sich über Diabetes informieren wollen, noch einfacher zugänglich, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. Die neue Seite ist mobil optimiert, bei Zugriff über Tablet und Smartphone ist sichergestellt, dass die Navigation einfach und übersichtlich ist und sich die User auf der Seite gut zurechtfinden. Das Besondere: Die Website ist nun auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Blinde barrierefrei und kann auch mit den üblichen Readern genutzt werden.
„Der Relaunch war überfällig, nun gehen wir mit der Zeit. Über die Navigation, aber auch über verschiedene Einstiegsmöglichkeiten auf der Startseite und über verbesserte Suchfunktion vereinfachen wir den Zugriff auf die zahlreichen Inhalte“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und ergänzt: „Die inhaltliche Schwerpunktverschiebung spiegelt die Weiterentwicklung unserer Organisation während der letzten sieben Jahre wider: Gesundheitspolitik und Veranstaltungen stehen jetzt stärker im Vordergrund, aber auch Patienten und Angehörige finden natürlich weiterhin umfangreiche Informationen. Highlight bleibt der regelmäßige Experten-Chat.“
Die Organisation verspricht sich durch die mobile Optimierung außerdem eine Verbesserung in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung.
Für Diana Droßel, stellvertretende Vorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ist die neue Website vor allem ein Servicegewinn für Sehbehinderte: „Für mich als blinde Diabetikerin ist es wichtig, dass Websites technisch sauber programmiert sind und dass redaktionell die Informationen hinterlegt sind, die es mir erlauben, mit meinem Reader auf alles zuzugreifen. Ich bin froh, dass das Web-Team der neuen Seite das so konsequent umgesetzt hat. Das wird vielen sehbehinderten Diabetikern und Nichtdiabetikern eine große Hilfe sein.“
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße