- Eltern und Kind
Kinder mit Diabetes: Gute Noten für Krankenversicherungen
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Die Krankenversicherungen in Deutschland erhalten überwiegend gute Noten für die Versorgung von Kindern mit Diabetes. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Website Diabetes-Kids.de unter Betroffenen. Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben ihrer Krankenkasse demnach die Schulnote „Gut“ oder „Sehr gut“. In 89 Prozent der Fälle übernahmen die Krankenversicherungen die Kosten für alle Therapieempfehlungen des Diabetologen.
Auf der Website Diabetes-Kids.de können Betroffene ihre Krankenversicherung in Bezug auf die Diabetes-Versorgung bewerten. Ziel ist es, eine Bestenliste zu erstellen, damit Eltern von Kindern mit Diabetes eine Orientierungshilfe bei der Auswahl ihrer Krankenversicherung haben. Konkret wird dort abgefragt, welche Hilfsmittel (Blutzuckerteststreifen, Insulinpumpe, CGM-/FGM-System) die jeweilige Kasse bewilligt hat und ob gelegentlich Schulungen und Kuren angeboten werden.
Zudem sollen die Teilnehmer angeben, ob die Krankenversicherung alle vom Diabetologen empfohlenen Therapiemittel übernimmt, ob sie diese gegebenenfalls nur teilweise bewilligt hat und ob zum Durchsetzen der Kostenübernahme ein Rechtsstreit geführt wurde. Nicht zuletzt kann eine Schulnote für die Versicherung vergeben werden.
1180 Menschen haben bisher an der Umfrage teilgenommen
Bislang haben sich 1180 Menschen an der Umfrage beteiligt. Aufgrund begrenzter Datenlage kann noch nicht für alle Versicherungen in Deutschland eine Auswertung erfolgen, heißt es auf der Website. Gleichwohl werden dort bereits zwölf gesetzliche und drei private Krankenversicherungen aufgeführt, die von ihren Kunden die Note „Gut“ oder „Sehr gut“ erhalten haben. Zudem werden in der Liste zehn gesetzliche und eine private Krankenversicherung genannt, die in mehr als 90 Prozent der Fälle die Kosten für die Therapieempfehlungen des Diabetologen übernommen haben.
Erfreulich ist laut Diabetes-Kids.de, dass nur etwa 8,3 Prozent der Teilnehmer ihre Krankenkasse mit „Ungenügend“ oder „Mangelhaft“ bewertet haben. Positiv sei zudem, dass in 89 Prozent aller Fälle die Versicherungen die Leistungen tragen, die der Diabetologe vorschlägt, heißt es in der Auswertung. Einige davon (17 Prozent) erfolgen allerdings erst nach Diskussionen und 1,8 Prozent sogar erst nach einem Rechtsstreit. In den restlichen Fällen akzeptiert die Versicherung die Leistungen, die der Diabetologe vorschlägt, nur teilweise.
Die Seite Diabetes-Kids.de ruft weiterhin zur Teilnahme an der Umfrage auf, damit das Bild noch vollständiger wird. Bewertungen, die älter als zwei Jahre sind, werden aus Gründen der Aktualität bei der Auswertung nicht mehr berücksichtigt.
Thorsten Ferdinand arbeitete von 2022 bis 2024 als Redakteur beim Diabetes-Journal (heute Diabetes-Anker). Er hat langjährige Erfahrung als Journalist und lebt selbst mit Typ-1-Diabetes.
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 17 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 1 Stunde
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?
moira postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 1 Woche
Ich meinte Liberty



