Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“: Was ist neu in der zweiten Auflage?

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Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“: Was ist neu in der zweiten Auflage? | Foto: Jiraphat – stock.adobe.com
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Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“: Was ist neu in der zweiten Auflage?

Fast alle Menschen mit Diabetes können am Straßenverkehr teilnehmen, sowohl privat als auch beruflich. Diese Aussage wird nun auch von der zweiten Auflage der Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ nochmals bestätigt, die im November 2025 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vorgestellt wurde. Oliver Ebert ist Mitglied des Ausschusses Soziales der DDG, hat die Leitlinie in der ersten Auflage mit koordiniert und auch bei der zweiten Auflage mitgeschrieben. Was sind die wesentlichen Inhalte der Neuauflage?

Ärzte müssen bei jedem Patienten prüfen, ob dieser aufgrund seiner Krankheit oder Medikamente (noch) am Straßenverkehr teilnehmen darf, und dann entsprechend aufklären. Die Patienten sollten sich an die entsprechenden Empfehlungen des Arztes halten.

Wer gegen den Rat des Arztes trotzdem Auto fährt, geht ein hohes Risiko ein und macht sich meist auch strafbar (§ 315c Strafgesetzbuch). Welche Kriterien der Arzt dabei aus fachlicher Sicht zu beachten hat, wird in Leitlinien beschrieben. Eine solche Leitlinie gibt es seit 2017 auch für Diabetes und Straßenverkehr. Diese wurde im November 2025 aktualisiert.

Auto fahren ohne schwere Unterzuckerungen

Das Erfreuliche: Auch die neue Auflage der Leitlinie bestätigt, dass „gut eingestellte und geschulte Menschen mit Diabetes“ grundsätzlich alle Fahrzeuge führen können. Somit muss aus medizinischer Sicht nur selten vom Autofahren abgeraten werden. Im Vergleich zur ersten Auflage wurde die Leitlinie umfassend an den aktuellen Stand der Behandlung angepasst.

Besonders betont wird, dass kontinuierliche Glukose-Messung (CGM) und Hybrid-Closed-Loop- bzw. AID-Systeme, also Systeme zur automatisierten Insulin-Dosierung, inzwischen eine wichtige Rolle spielen und die Stoffwechselführung bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes deutlich verändert haben.

Gut eingestellte und geschulte Menschen mit Diabetes können Fahrzeuge der Gruppe 1 (private Nutzung von Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen, Motorräder) sicher führen. Ebenso wie Lkw und Busse der Gruppe 2 (schwere Lkw, Omnibusse). Der Patient muss aber in der Lage sein, eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) rechtzeitig zu bemerken und dann richtig zu reagieren.

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  • Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver